Mitgliederversammlung 2021 – Rückblick und Veränderungen im Vorstand

Am 10. April 2021 führte die GdpN-Sąsiedzi e.V. ihre jährliche Mitgliederversammlung durch. Da in der ersten pandemischen Welle 2020 die Mitgliederversammlung nicht stattfinden konnte, wir aber in der Zeit viel Erfahrungen mit Onlinekonferenzen sammeln konnten, haben wir die diesjährige Versammlung online durchgeführt. So hatten dieses Mal auch Mitglieder die Möglichkeit teilzunehmen, denen es wegen der Entfernung sonst nur schwer möglich gewesen wäre. So waren Mitglieder aus Poznań (Posen), Wrocław (Breslau) und Wilhelmshaven dabei.
Auch wenn uns Zoom-Videokonferenzen wenigstens die Möglichkeit des audio-visuellen Kontaktes geben, so ersetzen sie nicht die persönlichen Begegnungen. Alle Teilnehmer drückten ihr Bedauern aus, dass wir uns nicht treffen können und haben die Erwartung, das schnell nachzuholen, wenn es wieder sicher möglich ist.

Das Veranstaltungsportfolio hat sich im letzten Jahr natürlich sehr eingeschränkt. Während wir im Jahr 2019 noch viele Ausflüge und Begegnungen in Polen und Deutschland organisiert haben, so blieben im Jahr 2020 lediglich drei übrig. Noch vor der Pandemie haben wir mit anderen Partnern einen polnischen Abend in Potsdam organisiert, an dem der Oppelner Schriftsteller Tomasz Różycki aus seinen Werken las und akke danach anständig feierten.  Ebenfalls noch vor der Pandemie war ich zu Gast in einer Schule im Warschauer Vorort Konstancin-Jeziorno. Mit tatkräftiger Unterstützung der Deutschen Botschaft erzählte eine Mitarbeiterin der Botschaft und ich über Berufe und Deutschland.

Eine letzte persönliche Begegnung war im August auf dem Wasser möglich. Organisiert von unserem Vorstandsmitglied aus Poznań, Zbyszek Barbaś fuhren wir ein Wochenende lang mit Kajaks auf der Obra bei Międzyrzecz. Der Großteil der insgesamt 42  Mitmachenden waren Polinnen und Polen aus Wielkopolska. Toll war das gemeinsame Handeln und gegenseitige Helfen, denn die Strecke war nicht so ganz einfach und ohne gegenseitige Hilfe wäre die Bewältigung der Strecke wirklich schwierig gewesen. So aber halfen die Polen denn Deutschen und umgekehrt.
In der Pandemiezeit zeigte sich aber, dass es immer noch Möglichkeiten gibt, das Anliegen des Vereins fortzuführen.
Zum einen haben wir Ende des Jahres, zusammen mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Brandenburg und dem Deutschen Polen-Institut Darmstadt, eine hybride Veranstaltung zum Thema „Deutsch-polnische Städtepartnerschaften“ organisiert und durchgeführt.
Zum Anderen ging es mit den deutsch-polnischen Gesprächen weiter, nunmehr online per Zoom. Hier konnte man, wie immer, verschiedene Perspektiven über Polen von interessanten Gästen kennenlernen und mit ihnen diskutieren. In den daraus entstandenen Podcast-Folgen der Reihe „Mit Polen auf Du und Du“ besteht die Möglichkeit, sich die wesentlichen Aussagen der Gäste nachzuhören.

Wir alle hoffen, dass es bald möglich ist, außerhalb des Digitalen wieder aktiv zu werden.

Das waren ein paar Auszüge des Rechenschaftsberichts.

Der alte Vorstand wurde durch die anwesenden Mitglieder entlastet und ein neuer Vorstand einstimmig gewählt.

Der Vorstand sieht nun wie folgt aus:

Vorsitzender: Christian Schmidt,
stv. Vorsitzender: Matthias Horn,
Schatzmeisterin: Renate Rode,
Beisitzer. Jarosław Górski,
Beisitzer: Zbigniew Barbaś,
Beisitzer. Wilmar Thiemann.

Ich freue mich auf die nächsten zwei Jahre im Vorstand und freue mich ebenso auf die Arbeit und Entwicklung der Gesellschaft für deutsch-polnische Nachbarschaft – Sąsiedzi e.V. und Zusammenarbeitsformen mit anderen Personen und Organisationen.

Christian Schmidt

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