Vom 10. bis 13. September 2026 laden wir dazu ein, Łódź gemeinsam zu entdecken.
Im Mittelpunkt unserer Reise stehen Gespräche mit interessanten Persönlichkeiten, die uns ganz unterschiedliche Perspektiven auf Stadt und Geschichte eröffnen. Geplant ist unter anderem ein Treffen mit einem örtlichen Gastronomen, der zugleich österreichischer Honorarkonsul ist.
Außerdem werden wir mit einem ehemaligen Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung ins Gespräch kommen – und zwar im Sitzungssaal selbst, wo er über seine Erfahrungen und die kommunale Politik berichtet.
Ein weiterer Programmpunkt ist die Begegnung mit Prof. Krystyna Radziszewska (Uni Łódź) , die über ihre Forschungen zur Geschichte der Jüdinnen und Juden in Łódź sprechen wird. Voraussichtlich auch bei einem gemeinsamen Spaziergang durch die Stadt. Weitere Programmpunkte sind in Vorbereitung.
Wie bei unseren Vereinsfahrten üblich, verstehen wir das Programm als Rahmen, das Orientierung bietet und dennoch viel Freiraum für eigene Erkundungen lässt.
Die Anzahl der Plätze sind begrenzt auf max. 15-2o Personen.
Die An- und Abreise erfolgt gemeinsam mit der Bahn, die Tickets werden zentral durch den Verein organisiert. Für Nichtmitglieder wird ein Aufschlag von zehn Prozent erhoben.
Anmeldungen sind bis zum 12. August 2026 an info@gdpn-sasiedzi.org zu senden.
Vom 1. bis 3. Juli 2026 widmeten sich die Projekttage Europa an der
Grußworte der polnischen Botschaft
Katholischen Marienschule Potsdam dem Schwerpunktthema Polen. Als Gesellschaft für deutsch-polnische Nachbarschaft – Sąsiedzi e.V. (GdpN-Sąsiedzi) – haben wir maßgeblich zur Gestaltung der Polen-Workshops beigetragen und Referentinnen und Referenten aus unserem Netzwerk gewinnen können. Unser Ziel war es, den Schülerinnen und Schülern die deutsch-polnische Geschichte nicht als abgeschlossene Vergangenheit zu präsentieren, sondern ihre anhaltende Relevanz bis in die Gegenwart aufzuzeigen und natürlich neugierig auf Polen zu machen.
Einleitende Worte durch Christian Schmidt (Vorsitzender GdpN-Sąsiedzi e.V.)
Die Oberschulleiterin, Andrea Herzig, eröffnete die Projekttage. Die polnische Botschaft übersandte zur Eröffnung eine Videogrußbotschaft, die von den Schülerinnen und Schülern mit viel Applaus bedacht wurde. Der Vorsitzende der GdpN-Sąsiedzi, Christian Schmidt, bedankte sich bei der Schulleitung, dass Polen in diesem Jahr Schwerpunkt der Projekttage ist und wies auf die Bedeutung Polens und die deutsch-polnischen Beziehungen hin, die auch zukünftige Berufsmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler bedeuten.
Von der Teilung Polens bis zur Instrumentalisierung der Geschichte
Christian Schmidt, Vorsitzender GdpN-Sąsiedzi, spricht über die Geschichte Polens
Ein Workshop begann mit einem Überblick über die Teilungsgeschichte Polens und den Zweiten Weltkrieg, insbesondere den deutschen Überfall auf Polen und die daraus resultierenden Schäden. Anschließend wurde das Polen-Denkmal in Berlin und die Idee des künftigen Deutsch-Polnischen Hauses. Dabei wurde auch deutlich, dass die Erinnerung an die polnischen Opfer der deutschen Besatzungsherrschaft inzwischen stärker in den Mittelpunkt der deutschen Erinnerungskultur rücken sollte: In Berlin wurde deshalb 2025 ein temporärer Gedenkort für Polen 1939–1945 eröffnet; zugleich laufen die Planungen für einen dauerhaften Gedenkort und das Deutsch-Polnische Haus als Ort des Gedenkens, der historischen Aufklärung und der Begegnung. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der politischen Instrumentalisierung, aber auch Wirkung von Geschichte auf den einzelnen Menschen. Da der ursprünglich vorgesehene Referent kurzfristig erkrankte, übernahm Christian Schmidt, Vorsitzender der GdpN-Sąsiedzi, diesen Workshop spontan.
Wolfgang Templin
Ein weiterer Workshop befasste sich mit der Solidarność-Bewegung in Polen und ihrer Zusammenarbeit sowie ihrem Einfluss auf die Dissidenten in der DDR. Die unabhängige Gewerkschaft Solidarność wurde für viele oppositionelle Gruppen in der DDR zu einem wichtigen Bezugspunkt, weil sie zeigte, dass sich auch außerhalb staatlicher Strukturen eine zweite Öffentlichkeit und dauerhafte gesellschaftliche Gegenmacht entwickeln konnte. Parolen wie „Lernt Polnisch!“ machten Anfang der 1980er Jahre sichtbar, wie stark der Freiheitsimpuls aus Polen auch in der DDR wahrgenommen wurde. Wolfgang Templin, ein Zeitzeuge, berichtete aus eigener Erfahrung – ein besonderes Erlebnis für die Schülerinnen und Schüler, Geschichte aus erster Hand zu erfahren.
Die Transformation Polens im Vergleich zur DDR
Im Mittelpunkt eines Workshops mit Dr. Edward Wąsiewicz, österreichischem Honorarkonsul in Breslau, stand die Frage, wie sich in Polen die Transformation gestaltete. Dr. Wąsiewicz reiste eigens für diese Veranstaltung an und trat noch am selben Tag die Rückfahrt an – ein Engagement, für das wir sehr dankbar sind.
In der Gegenwart – wie sich die deutsch-polnische Polizeizusammenarbeit vor Ort gestaltet
Einen Einblick in die gelebte Zusammenarbeit von heute gaben Florian und
Mariusz, zwei Polizisten des Gemeinsamen deutsch-polnischen Polizeiteams Guben-Gubin (GPT). Sie erzählten von ihrem Arbeitsalltag und ihren positiven Erfahrungen in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Das Besondere am GPT ist die Tatsache, dass sie beiderseits der Grenze agieren und zu ganz üblichen polizeilichen Einsätzen fahren.
Bei einem Ausflug ins Gemeinsame Zentrum der Zoll-, Polizei- und Grenzschutzzusammenarbeit in Słubice am Folgetag konnten die Schülerinnen und Schüler die unmittelbare Zusammenarbeit deutscher und polnischer Beamter hautnah erleben. In diesem modernen Zentrum arbeiten beide Nationen Seite an Seite. Zu den zentralen Aufgaben gehören der schnelle Informationsaustausch zu konkreten Einsatzanlässen und Straftaten sowie die Koordinierung grenzüberschreitender Maßnahmen. Damit wurde für die Schülerinnen und Schüler anschaulich, wie europäische Zusammenarbeit im Alltag funktioniert – nicht abstrakt, sondern ganz praktisch im Dienst der Sicherheit, so wie auch schon beim GPT.
Gemeinsam am Kochtopf
Auch kulinarisch wurde es deutsch-polnisch: Zwei Mitglieder der GdpN-Sąsiedzi unterstützten einen Kochkurs, bei dem auch polnische Spezialitäten zubereitet wurden.
Weitere Programmpunkte
Neben unseren Workshops beschäftigten sich einige Schülerinnen und Schüler mit dem polnischen Film „Ida“, der eine vielschichtige, nicht immer einfache Geschichte. Berührt. Dieser Workshop wurde von der Schule organisiert. Das Programm der Projekttage wurde außerdem durch Angebote zur böhmischen Geschichte des Potsdamer Ortsteils Babelsberg und einen Einblick in den ungarischen Tanz ergänzt. Das Polen-Mobil war ebenfalls vor
Polen-Mobil im Einsatz
Ort und hatte so viele interessierte Schülerinnen und Schüler, dass der Klassenraum überfüllt war. Aber das meisterten die beiden vom Polen-Mobil sehr gut.
Und schlussendlich brachte Anna Krzyżanowska den Grundschülern die polnische Polonaise bei. Die Schülerinnen und Schüler hatten wirklich viel Spaß damit.
Unser Fazit
Drei Tage, ein abwechslungsreiches Programm und zahlreiche Begegnungen: Wir freuen uns, dass wir mit unserem Netzwerk dazu beitragen konnten, den Schülerinnen und Schülern der Katholischen Marienschule Potsdam ein umfassendes Bild der deutsch-polnischen Geschichte und Gegenwart zu vermitteln. Jetzt wissen sie mehr und haben vielleicht Lust, Polen zu bereisen.
Abschiedsfoto mit der Schulleitung
Unser Dank gilt allen Referentinnen und Referenten sowie der stellvertretenden Direktorin der Schule, Frau Dahlitz, für die gute Zusammenarbeit.
In Zeiten des politischen Umbruchs und der Unsicherheit in Europa wurde 1991 das sogenannte Weimarer Dreieck als Gesprächs- und Abstimmungsformat zwischen Polen, Frankreich und Deutschland ins Leben gerufen. In diesem trilateralen Forum können sich ehemals verfeindete Länder für ein geeinten, friedliches Europa einsetzen.
Dieser Einsatz scheint seit dem Beginn der russischen Vollinvasion in der Ukraine und der teilweisen Infragestellung der Bündnispartnerschaft seitens der US-Administration wichtiger denn je.
Und es stellt sich nach 35 Jahren die Frage, ob von Berlin, Paris und Warschau Impulse für eine neue Sicherheitsordnung in Europa ausgehen können.
Wie blicken Polen und Frankreich und Deutschland auf die neuen Aufgaben? Welche Erwartungen haben die deutschen Nachbarn? Wo sehen sie Differenzen? Wie bewerten Sie die vergangene und gegenwärtige Aktivität des Weimarer Dreiecks? Und wie lässt sich dieses Format verlässlich und nachhaltig in eine EU einbinden, die auch durch große Interessensunterschiede der jeweiligen Akteure geprägt ist?
(aktualisiert) Vom 19. bis 23. Juni 2026 geht es wieder gemeinsam nach Warschau. Unser jährlicher Ausflug richtet sich an alle, die neugierig auf Polen sind, gerne hinter die Schlagzeilen schauen und eine entspannte Reise in guter Gesellschaft schätzen.
Wie immer stehen Begegnungen im Mittelpunkt. Gleichzeitig bleibt genügend Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu entdecken, durch Viertel zu streifen, Cafés auszuprobieren oder einfach das besondere Flair Warschaus auf sich wirken zu lassen.
Gespräche und Begegnungen
Bereits am Samstagvormittag treffen wir Marzena Guz-Vetter. Sie war Vertreterin der EU in Polen. Mit ihr sprechen wir über 20 Jahre Polen in der EU. War der EU-Beitritt eine gute Entscheidung? Welche Entwicklungen prägen das Land heute? Und wie wird in Polen aktuell über Europa diskutiert?
Am Samstagnachmittag begegnen wir Gabriele Lesser, TAZ-Korrespondentin, Osteuropahistorikerin und seit 30 Jahren in Warschau lebend.
Sonntagvormittag schauen wir uns die Geschichte der Warschauer Aufstände an.
Für Montag um 10 Uhr sind wir mit Dr. Jan Musekamp verabredet. Er ist Direktor des Deutschen historischen Instituts in Warschau. Gemeinsam sprechen wir darüber, warum es ein deutsches historisches Institut in Polen gibt, woran dort gearbeitet wird und welche Herausforderungen die Arbeit heute mit sich bringt.
Eine weitere Begegnung befindet sich derzeit noch in Vorbereitung.
Unterkunft und Organisation
Als Übernachtungsort empfehlen wir das Hotel Gromada, pl. powstańców. Natürlich kann jede und jeder auch eine andere Unterkunft wählen.
Die Reisekosten entstehen auf Selbstkostenbasis. Für Nichtmitglieder unseres Vereins erheben wir einen Organisationsaufschlag von 10 % auf den Bahnticketpreis. Zusätzlich kann für alle ein kleiner Beitrag hinzukommen, falls wir für einzelne Gespräche Räume anmieten müssen.
Anmeldung
Wer spontan vor Ort dabei sein möchte, kann sich an info@gdpn-sasiedzi.org melden.
Der Termin ist insbesondere wichtig, wenn wir die Bahntickets gemeinsam organisieren sollen.
Wir freuen uns auf einen spannenden Ausflug, interessante Gespräche und viele gemeinsame Entdeckungen in Warschau!
Die Redaktionen rbb Dokumentation und Zeitgeschehen/Team Kowalski und rbb24 Inforadio laden zur Podiumsdiskussion in der Reihe „Polen verstehen“ ein.
Martin Adam, rbb Journalist und bis 2025 ARD-Korrespondent in Warschau, diskutiert:
am 12. Mai 2026, 18:00 bis 20:00 Uhr
im Studio 14 – die rbb Dachlounge
Masurenallee 20, 14057 Berlin
mit folgenden Gästen:
Knut Abraham (CDU) – Koordinator der Bundesregierung für die deutsch‑polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit
Jan Tombiński, Geschäftsträger ad interim der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland
Anna Kwiatkowska, Zentrum für Oststudien in Warschau/Leiterin der Forschungsgruppe Deutschland und Autorin des Podcast „Deutschland in Trümmern?“
Michael Kurzwelly – Aktionskünstler, Gründer von Słubfurt – ein deutsch-polnisches Kunst- und Gesellschaftsprojekt, das Frankfurt (Oder) und Słubice symbolisch zu einer gemeinsamen Stadt verbindet
1991 besiegelten Deutschland und Polen mit dem Nachbarschaftsvertrag eine historische Einigung: die Anerkennung der Oder-Neiße Grenze und das Versprechen einer friedlichen und engen Zusammenarbeit. Heute wirkt das Verhältnis zwiespältig. Die Grenzkontrollen sind zurück und der Freundschaftsvertrag, den Bundeskanzler Friedrich Merz im Mai 2025 bei seinem Amtsantrittsbesuch in Warschau angekündigt hat, blieb bisher weitgehend auf dem Papier.
Visafreiheit seit 1991, offene Schengen-Grenzen seit 2007 – faktisch alles gut geregelt. Die Geschichte der Partnerschaft zeigt aber: Papier ist geduldig, das Miteinander ist kompliziert. Vertrag ja, Freundschaft nein? Warum Deutschland und Polen nach 35 Jahren noch immer Nachbarn mit Hindernissen sind.
Melden Sie sich bitte an unter: dokuzeit@rbb-online.de
Die Diskussion ist am 17. Mai um 11.00 Uhr und 21.00 Uhr im rbb24 Inforadio Forum zu hören, anschließend in ARD Sounds.
Partner der Veranstaltung sind das Pilecki Institut Berlin, die Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e. V. und die Gesellschaft für deutsch-polnische Nachbarschaft Sasiedzi e.V..
Prof. Krystyna Radziszewska ist (Mit-)Autorin bzw. Herausgeberin der Bücher
«Flaschenpost» aus der Hölle. Texte aus dem Lodzer Getto
Fremde im gelobten Land: Zur Geschichte der Deutschen in Lodz nach dem Zweiten Weltkrieg (Polono-Germanica. Schriften der Kommission für die Geschichte der Deutschen in Polen e.V., Band 8),
Lodz jenseits von Fabriken, Wildwest und Provinz: Kulturwissenschaftliche Studien über die Deutschen in und aus den polnischen Gebieten (Polono-Germanica, Band 4),
Die Chronik des Gettos Lodz / Litzmannstadt: 5 Bände.
Tauchen Sie ein in die schwierige Geschichte der Bewohner von Łódź / Lodsch.Nach dem Impulsreferat gibt es genug Gelegenheit zum Austausch.
Der Abend wird veranstaltet mit der Gesellschaft für deutsch-polnische Nachbarschaft
Am 25. April 2026 lädt ein musikalisch-literarischer Abend im Kulturhaus Babelsberg dazu ein, die Welt der polnischen Nobelpreisträgerin Wisława Szymborska neu zu entdecken. Ihre Gedichte gehören in Polen längst zur Nationalliteratur. Durch die Übersetzungen von Karl Dedecius wurden sie auch im deutschsprachigen Raum bekannt und geschätzt.
Szymborska verstand es meisterhaft, alltägliche Beobachtungen mit philosophischen Fragen zu verbinden. Mit leiser Ironie, überraschenden Perspektiven und großer sprachlicher Klarheit führt sie ihre Leserinnen und Leser immer wieder zu neuen Gedanken über Mensch, Welt und Wirklichkeit. Ihre Gedichte wirken dabei zugleich leicht und tiefgründig – und behalten bis heute eine erstaunliche Aktualität.
Der Abend widmet sich diesem besonderen literarischen Kosmos. Alix Dudel und Celina Muza rezitieren ausgewählte Gedichte und sprechen über Leben und Werk der Dichterin. Beide Künstlerinnen verbinden literarische Sensibilität mit Bühnenpräsenz und schaffen so einen lebendigen Zugang zu Szymborskas Poesie.
Musikalisch begleitet wird der Abend von der Cellistin Michaela von Pilsach, deren Klangfarben und musikalische Fragmente eine Atmosphäre entstehen lassen, in der sich die Worte der Dichterin entfalten können.
Diese Hommage lädt dazu ein, Wisława Szymborska neu zu begegnen – mit Gedichten, Gesprächen und Musik.
Der Jahreswechsel lädt dazu ein, auf das Vergangene zurückzublicken: auf Begegnungen, Erlebnisse, Herausforderungen und all das, was uns miteinander verbunden hat. Für unseren Verein war es ein Jahr voller gemeinsamer Schritte, neuer Kontakte und bereichernder Gespräche – getragen von Menschen, die sich mit Leidenschaft für gute deutsch-polnische Nachbarschaft einsetzen. Dieses Engagement hat unsere Arbeit lebendig gehalten und gezeigt, wie wichtig persönliche Verbindungen für Verständigung und Vertrauen sind.
Mit dem neuen Jahr öffnen sich neue Wege, Ideen und Möglichkeiten. Wir blicken zuversichtlich nach vorn und laden dazu ein, diese Chancen gemeinsam zu nutzen: durch Mitmachen, Mitgestalten, Mitdenken. Jede Stimme, jeder Gedanke und jede helfende Hand stärkt unsere Gemeinschaft und bringt uns dem Ziel näher, Brücken zu bauen und Nachbarschaft lebendig zu gestalten. Möge 2026 ein Jahr voller Mut, Begegnungen, Neugier und neuer Impulse werden – wir freuen uns darauf, es gemeinsam mit euch zu gestalten.
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Zmiana roku skłania do refleksji nad tym, co minione: nad spotkaniami, przeżyciami, wyzwaniami i wszystkim, co nas ze sobą łączyło. Dla naszego stowarzyszenia był to rok pełen wspólnych kroków, nowych kontaktów i inspirujących rozmów – dzięki ludziom, którzy z pasją angażują się na rzecz dobrej polsko-niemieckiej współpracy sąsiedzkiej. To zaangażowanie ożywia naszą działalność i pokazuje, jak ważne są osobiste relacje dla wzajemnego zrozumienia i zaufania.
Wraz z nadejściem nowego roku otwierają się nowe drogi, pomysły i możliwości. Patrzymy w przyszłość z nadzieją i zapraszamy do wspólnego korzystania z tych szans: poprzez działanie, współtworzenie i dzielenie się myślami. Każdy głos, każda idea i każda pomocna dłoń wzmacniają naszą wspólnotę i przybliżają nas do celu, jakim jest budowanie mostów i pielęgnowanie żywych relacji sąsiedzkich. Niech rok 2026 będzie czasem odwagi, spotkań, ciekawości i nowych impulsów – cieszymy się, że będziemy go tworzyć razem z Wami.
Die Weihnachtszeit lädt dazu ein, innezuhalten, Dankbarkeit zu zeigen und den Blick auf das Gemeinsame zu richten. Als Gesellschaft für deutsch-polnische Nachbarschaft – Sąsiedzi e.V. blicken wir auf ein Jahr voller Begegnungen, Gespräche und gemeinsamer Projekte zurück. Sie alle haben gezeigt, wie wertvoll Austausch, gegenseitiges Verständnis und Vertrauen über Grenzen hinweg sind. Dafür danken wir unseren Mitgliedern, Freundinnen und Freunden sowie allen Partnerinnen und Partnern sehr herzlich.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien besinnliche Weihnachtstage, Zeit zur Ruhe und Erholung sowie Zuversicht für das kommende Jahr. Möge das neue Jahr Gesundheit, Frieden und viele gute Begegnungen bringen. Zugleich hoffen wir, auch im kommenden Jahr den deutsch-polnischen Dialog weiter zu vertiefen und neue Brücken zwischen Menschen, Kulturen und Regionen zu bauen.
Frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr!
Okres Bożego Narodzenia to czas refleksji, wdzięczności oraz zwrócenia uwagi na to, co nas łączy. Jako Stowarzyszenie na rzecz polsko-niemickiego Sąsiedztwa – Die Nachbarn spoglądamy na miniony rok pełen spotkań, rozmów i wspólnych projektów. Wszystkie te działania pokazały, jak ważne są wymiana doświadczeń, wzajemne zrozumienie i zaufanie ponad granicami. Za to serdecznie dziękujemy naszym członkom, przyjaciołom oraz wszystkim partnerom.
Życzymy Państwu oraz Państwa rodzinom spokojnych, radosnych Świąt Bożego Narodzenia, czasu na odpoczynek i wytchnienie oraz nadziei na nadchodzący rok. Niech Nowy Rok przyniesie zdrowie, pokój i wiele dobrych spotkań. Mamy również nadzieję, że w kolejnym roku będziemy nadal pogłębiać dialog polsko-niemiecki i budować nowe mosty między ludźmi, kulturami i regionami.
Am 5. November laden wir herzlich in das Galeriecafé Mitschke, Alleestraße 10, Potsdam, zu einem besonderen Abend im Rahmen unserer deutsch-polnischen Gesprächsreihe ein. Zu Gast sind die beiden Autoren Urs Unkauf und Enrico Seewald, die über ihr neues Buch „Deutschland und Polen – Die Geschichte der amtlichen Beziehungen“sprechen werden.
📘 Zum Buch „Deutschland und Polen – Die Geschichte der amtlichen Beziehungen“
Das Buch wurde im BeBra Wissenschaft Verlag veröffentlicht.
Es umfasst 464 Seiten und enthält 47 schwarz-weiße Abbildungen.
Die Autoren bieten erstmals eine quellenbasierte Gesamtdarstellung der offiziellen bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Polen – von diplomatischen Vertretungen über Dienstgebäude bis hin zu wichtigen Persönlichkeiten.
Im Fokus stehen auch die Tätigkeiten dieser Institutionen auf politischem, kulturellem, wirtschaftlichem und juristischem Gebiet.
Laut Verlagsangaben hatte es bislang keine vergleichbare Gesamtdarstellung gegeben.
🎙️ Die Autoren – Wer sind Urs Unkauf und Enrico Seewald?
Enrico Seewald ist Diplom-Politologe und beschäftigt sich u. a. mit diplomatischen Themen in der DDR-Forschung.
Urs Unkauf ist Historiker und Soziologe (M.A.) und ist als Bundesgeschäftsführer in Wirtschafts- und Außenwirtschaftsverbänden tätig.
Gemeinsam entwickeln sie neue Perspektiven auf historisch bekannte Fakten – mit klarer Quellenarbeit und frischen Interpretationen.
Datum: 5. November
Ort: Galeriecafé Mitschke, Alleestr. 10, Potsdam
Beginn: 18:30 Uhr
Eintritt: frei
Anmeldungen unter buero@gdpn-sasiedzi.org bitte bis zum 30.10.2025.