In Zeiten des politischen Umbruchs und der Unsicherheit in Europa wurde 1991 das sogenannte Weimarer Dreieck als Gesprächs- und Abstimmungsformat zwischen Polen, Frankreich und Deutschland ins Leben gerufen. In diesem trilateralen Forum können sich ehemals verfeindete Länder für ein geeinten, friedliches Europa einsetzen.
Dieser Einsatz scheint seit dem Beginn der russischen Vollinvasion in der Ukraine und der teilweisen Infragestellung der Bündnispartnerschaft seitens der US-Administration wichtiger denn je.
Und es stellt sich nach 35 Jahren die Frage, ob von Berlin, Paris und Warschau Impulse für eine neue Sicherheitsordnung in Europa ausgehen können.
Wie blicken Polen und Frankreich und Deutschland auf die neuen Aufgaben? Welche Erwartungen haben die deutschen Nachbarn? Wo sehen sie Differenzen? Wie bewerten Sie die vergangene und gegenwärtige Aktivität des Weimarer Dreiecks? Und wie lässt sich dieses Format verlässlich und nachhaltig in eine EU einbinden, die auch durch große Interessensunterschiede der jeweiligen Akteure geprägt ist?
Vom 19. bis 23. Juni 2026 geht es wieder gemeinsam nach Warschau. Unser jährlicher Ausflug richtet sich an alle, die neugierig auf Polen sind, gerne hinter die Schlagzeilen schauen und eine entspannte Reise in guter Gesellschaft schätzen.
Wie immer stehen Begegnungen im Mittelpunkt. Gleichzeitig bleibt genügend Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu entdecken, durch Viertel zu streifen, Cafés auszuprobieren oder einfach das besondere Flair Warschaus auf sich wirken zu lassen.
Gespräche und Begegnungen
Bereits am Samstagvormittag treffen wir Marzena Guz-Vetter. Sie war Vertreterin der EU in Polen. Mit ihr sprechen wir über 20 Jahre Polen in der EU. War der EU-Beitritt eine gute Entscheidung? Welche Entwicklungen prägen das Land heute? Und wie wird in Polen aktuell über Europa diskutiert?
Am Samstagnachmittag begegnen wir Antoni Władyka. Er ist in Deutschland aufgewachsen und lebt seit einigen Jahren in Warschau. Mit ihm sprechen wir über seinen Wechsel nach Warschau, seine Erfahrungen im Alltag zwischen Deutschland und Polen und darüber, wie er die Stadt heute erlebt. Da Antoni Stadtführer in Warschau ist und die Homepage meinWarschau betreibt, geht es dabei auch um das touristische Warschau und die Frage, was Besucherinnen und Besucher abseits der bekannten Wege entdecken können.
Für Montag um 10 Uhr sind wir mit Dr. Jan Musekamp verabredet. Er ist Direktor des Deutschen historischen Instituts in Warschau. Gemeinsam sprechen wir darüber, warum es ein deutsches historisches Institut in Polen gibt, woran dort gearbeitet wird und welche Herausforderungen die Arbeit heute mit sich bringt.
Eine weitere Begegnung befindet sich derzeit noch in Vorbereitung.
Unterkunft und Organisation
Als Übernachtungsort empfehlen wir das Hotel Gromada, pl. powstańców. Natürlich kann jede und jeder auch eine andere Unterkunft wählen.
Die Reisekosten entstehen auf Selbstkostenbasis. Für Nichtmitglieder unseres Vereins erheben wir einen Organisationsaufschlag von 10 % auf den Bahnticketpreis. Zusätzlich kann für alle ein kleiner Beitrag hinzukommen, falls wir für einzelne Gespräche Räume anmieten müssen.
Anmeldung
Wer mitfahren möchte, meldet sich bitte bis zum 12.05.2026 unter info@gdpn-sasiedzi.org an.
Der Termin ist insbesondere wichtig, wenn wir die Bahntickets gemeinsam organisieren sollen.
Wir freuen uns auf einen spannenden Ausflug, interessante Gespräche und viele gemeinsame Entdeckungen in Warschau!
Die Redaktionen rbb Dokumentation und Zeitgeschehen/Team Kowalski und rbb24 Inforadio laden zur Podiumsdiskussion in der Reihe „Polen verstehen“ ein.
Martin Adam, rbb Journalist und bis 2025 ARD-Korrespondent in Warschau, diskutiert:
am 12. Mai 2026, 18:00 bis 20:00 Uhr
im Studio 14 – die rbb Dachlounge
Masurenallee 20, 14057 Berlin
mit folgenden Gästen:
Knut Abraham (CDU) – Koordinator der Bundesregierung für die deutsch‑polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit
Jan Tombiński, Geschäftsträger ad interim der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland
Anna Kwiatkowska, Zentrum für Oststudien in Warschau/Leiterin der Forschungsgruppe Deutschland und Autorin des Podcast „Deutschland in Trümmern?“
Michael Kurzwelly – Aktionskünstler, Gründer von Słubfurt – ein deutsch-polnisches Kunst- und Gesellschaftsprojekt, das Frankfurt (Oder) und Słubice symbolisch zu einer gemeinsamen Stadt verbindet
1991 besiegelten Deutschland und Polen mit dem Nachbarschaftsvertrag eine historische Einigung: die Anerkennung der Oder-Neiße Grenze und das Versprechen einer friedlichen und engen Zusammenarbeit. Heute wirkt das Verhältnis zwiespältig. Die Grenzkontrollen sind zurück und der Freundschaftsvertrag, den Bundeskanzler Friedrich Merz im Mai 2025 bei seinem Amtsantrittsbesuch in Warschau angekündigt hat, blieb bisher weitgehend auf dem Papier.
Visafreiheit seit 1991, offene Schengen-Grenzen seit 2007 – faktisch alles gut geregelt. Die Geschichte der Partnerschaft zeigt aber: Papier ist geduldig, das Miteinander ist kompliziert. Vertrag ja, Freundschaft nein? Warum Deutschland und Polen nach 35 Jahren noch immer Nachbarn mit Hindernissen sind.
Melden Sie sich bitte an unter: dokuzeit@rbb-online.de
Die Diskussion ist am 17. Mai um 11.00 Uhr und 21.00 Uhr im rbb24 Inforadio Forum zu hören, anschließend in ARD Sounds.
Partner der Veranstaltung sind das Pilecki Institut Berlin, die Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e. V. und die Gesellschaft für deutsch-polnische Nachbarschaft Sasiedzi e.V..
Prof. Krystyna Radziszewska ist (Mit-)Autorin bzw. Herausgeberin der Bücher
«Flaschenpost» aus der Hölle. Texte aus dem Lodzer Getto
Fremde im gelobten Land: Zur Geschichte der Deutschen in Lodz nach dem Zweiten Weltkrieg (Polono-Germanica. Schriften der Kommission für die Geschichte der Deutschen in Polen e.V., Band 8),
Lodz jenseits von Fabriken, Wildwest und Provinz: Kulturwissenschaftliche Studien über die Deutschen in und aus den polnischen Gebieten (Polono-Germanica, Band 4),
Die Chronik des Gettos Lodz / Litzmannstadt: 5 Bände.
Tauchen Sie ein in die schwierige Geschichte der Bewohner von Łódź / Lodsch.Nach dem Impulsreferat gibt es genug Gelegenheit zum Austausch.
Der Abend wird veranstaltet mit der Gesellschaft für deutsch-polnische Nachbarschaft
Am 25. April 2026 lädt ein musikalisch-literarischer Abend im Kulturhaus Babelsberg dazu ein, die Welt der polnischen Nobelpreisträgerin Wisława Szymborska neu zu entdecken. Ihre Gedichte gehören in Polen längst zur Nationalliteratur. Durch die Übersetzungen von Karl Dedecius wurden sie auch im deutschsprachigen Raum bekannt und geschätzt.
Szymborska verstand es meisterhaft, alltägliche Beobachtungen mit philosophischen Fragen zu verbinden. Mit leiser Ironie, überraschenden Perspektiven und großer sprachlicher Klarheit führt sie ihre Leserinnen und Leser immer wieder zu neuen Gedanken über Mensch, Welt und Wirklichkeit. Ihre Gedichte wirken dabei zugleich leicht und tiefgründig – und behalten bis heute eine erstaunliche Aktualität.
Der Abend widmet sich diesem besonderen literarischen Kosmos. Alix Dudel und Celina Muza rezitieren ausgewählte Gedichte und sprechen über Leben und Werk der Dichterin. Beide Künstlerinnen verbinden literarische Sensibilität mit Bühnenpräsenz und schaffen so einen lebendigen Zugang zu Szymborskas Poesie.
Musikalisch begleitet wird der Abend von der Cellistin Michaela von Pilsach, deren Klangfarben und musikalische Fragmente eine Atmosphäre entstehen lassen, in der sich die Worte der Dichterin entfalten können.
Diese Hommage lädt dazu ein, Wisława Szymborska neu zu begegnen – mit Gedichten, Gesprächen und Musik.
Der Jahreswechsel lädt dazu ein, auf das Vergangene zurückzublicken: auf Begegnungen, Erlebnisse, Herausforderungen und all das, was uns miteinander verbunden hat. Für unseren Verein war es ein Jahr voller gemeinsamer Schritte, neuer Kontakte und bereichernder Gespräche – getragen von Menschen, die sich mit Leidenschaft für gute deutsch-polnische Nachbarschaft einsetzen. Dieses Engagement hat unsere Arbeit lebendig gehalten und gezeigt, wie wichtig persönliche Verbindungen für Verständigung und Vertrauen sind.
Mit dem neuen Jahr öffnen sich neue Wege, Ideen und Möglichkeiten. Wir blicken zuversichtlich nach vorn und laden dazu ein, diese Chancen gemeinsam zu nutzen: durch Mitmachen, Mitgestalten, Mitdenken. Jede Stimme, jeder Gedanke und jede helfende Hand stärkt unsere Gemeinschaft und bringt uns dem Ziel näher, Brücken zu bauen und Nachbarschaft lebendig zu gestalten. Möge 2026 ein Jahr voller Mut, Begegnungen, Neugier und neuer Impulse werden – wir freuen uns darauf, es gemeinsam mit euch zu gestalten.
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Zmiana roku skłania do refleksji nad tym, co minione: nad spotkaniami, przeżyciami, wyzwaniami i wszystkim, co nas ze sobą łączyło. Dla naszego stowarzyszenia był to rok pełen wspólnych kroków, nowych kontaktów i inspirujących rozmów – dzięki ludziom, którzy z pasją angażują się na rzecz dobrej polsko-niemieckiej współpracy sąsiedzkiej. To zaangażowanie ożywia naszą działalność i pokazuje, jak ważne są osobiste relacje dla wzajemnego zrozumienia i zaufania.
Wraz z nadejściem nowego roku otwierają się nowe drogi, pomysły i możliwości. Patrzymy w przyszłość z nadzieją i zapraszamy do wspólnego korzystania z tych szans: poprzez działanie, współtworzenie i dzielenie się myślami. Każdy głos, każda idea i każda pomocna dłoń wzmacniają naszą wspólnotę i przybliżają nas do celu, jakim jest budowanie mostów i pielęgnowanie żywych relacji sąsiedzkich. Niech rok 2026 będzie czasem odwagi, spotkań, ciekawości i nowych impulsów – cieszymy się, że będziemy go tworzyć razem z Wami.
Die Weihnachtszeit lädt dazu ein, innezuhalten, Dankbarkeit zu zeigen und den Blick auf das Gemeinsame zu richten. Als Gesellschaft für deutsch-polnische Nachbarschaft – Sąsiedzi e.V. blicken wir auf ein Jahr voller Begegnungen, Gespräche und gemeinsamer Projekte zurück. Sie alle haben gezeigt, wie wertvoll Austausch, gegenseitiges Verständnis und Vertrauen über Grenzen hinweg sind. Dafür danken wir unseren Mitgliedern, Freundinnen und Freunden sowie allen Partnerinnen und Partnern sehr herzlich.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien besinnliche Weihnachtstage, Zeit zur Ruhe und Erholung sowie Zuversicht für das kommende Jahr. Möge das neue Jahr Gesundheit, Frieden und viele gute Begegnungen bringen. Zugleich hoffen wir, auch im kommenden Jahr den deutsch-polnischen Dialog weiter zu vertiefen und neue Brücken zwischen Menschen, Kulturen und Regionen zu bauen.
Frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr!
Okres Bożego Narodzenia to czas refleksji, wdzięczności oraz zwrócenia uwagi na to, co nas łączy. Jako Stowarzyszenie na rzecz polsko-niemickiego Sąsiedztwa – Die Nachbarn spoglądamy na miniony rok pełen spotkań, rozmów i wspólnych projektów. Wszystkie te działania pokazały, jak ważne są wymiana doświadczeń, wzajemne zrozumienie i zaufanie ponad granicami. Za to serdecznie dziękujemy naszym członkom, przyjaciołom oraz wszystkim partnerom.
Życzymy Państwu oraz Państwa rodzinom spokojnych, radosnych Świąt Bożego Narodzenia, czasu na odpoczynek i wytchnienie oraz nadziei na nadchodzący rok. Niech Nowy Rok przyniesie zdrowie, pokój i wiele dobrych spotkań. Mamy również nadzieję, że w kolejnym roku będziemy nadal pogłębiać dialog polsko-niemiecki i budować nowe mosty między ludźmi, kulturami i regionami.
Am 5. November laden wir herzlich in das Galeriecafé Mitschke, Alleestraße 10, Potsdam, zu einem besonderen Abend im Rahmen unserer deutsch-polnischen Gesprächsreihe ein. Zu Gast sind die beiden Autoren Urs Unkauf und Enrico Seewald, die über ihr neues Buch „Deutschland und Polen – Die Geschichte der amtlichen Beziehungen“sprechen werden.
📘 Zum Buch „Deutschland und Polen – Die Geschichte der amtlichen Beziehungen“
Das Buch wurde im BeBra Wissenschaft Verlag veröffentlicht.
Es umfasst 464 Seiten und enthält 47 schwarz-weiße Abbildungen.
Die Autoren bieten erstmals eine quellenbasierte Gesamtdarstellung der offiziellen bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Polen – von diplomatischen Vertretungen über Dienstgebäude bis hin zu wichtigen Persönlichkeiten.
Im Fokus stehen auch die Tätigkeiten dieser Institutionen auf politischem, kulturellem, wirtschaftlichem und juristischem Gebiet.
Laut Verlagsangaben hatte es bislang keine vergleichbare Gesamtdarstellung gegeben.
🎙️ Die Autoren – Wer sind Urs Unkauf und Enrico Seewald?
Enrico Seewald ist Diplom-Politologe und beschäftigt sich u. a. mit diplomatischen Themen in der DDR-Forschung.
Urs Unkauf ist Historiker und Soziologe (M.A.) und ist als Bundesgeschäftsführer in Wirtschafts- und Außenwirtschaftsverbänden tätig.
Gemeinsam entwickeln sie neue Perspektiven auf historisch bekannte Fakten – mit klarer Quellenarbeit und frischen Interpretationen.
Datum: 5. November
Ort: Galeriecafé Mitschke, Alleestr. 10, Potsdam
Beginn: 18:30 Uhr
Eintritt: frei
Anmeldungen unter buero@gdpn-sasiedzi.org bitte bis zum 30.10.2025.
ulica Piotrkowska, eine kilometerlange Einkaufs- und Veranstaltungsmeile
Vier Tage lang war Łódź Ziel unseres diesjährigen Ausflugs. 15 Teilnehmende – Vereinsmitglieder und andere Interessierte – aus Berlin-Brandenburg, Göttingen und Cottbus nutzten die Gelegenheit, Stadt und Region gemeinsam zu entdecken.
Im Gespräch mit Prof. Krystyna Radziszewska an der Uni ŁódźGruppenfoto mit Damen in der Kommandantur der Wojewodschaftspolizei
Schon der erste Abend machte Lust auf mehr: Nach einem kurzen Stadtbummel ließen wir den Auftakt in einem landestypischen Lokal ausklingen. Am nächsten Tag standen spannende Begegnungen mit Wissenschaft und Polizei auf dem Programm. Die Germanistin Prof. Krystyna Radziszewska eröffnete uns einen faszinierenden Blick in die vielschichtige Kulturgeschichte der Stadt, die von jüdischen, deutschen und russischen Einflüssen geprägt ist. Besonders eindrucksvoll war ihr Schwerpunkt auf der jüdischen Geschichte. Im Anschluss gab uns Aneta Sobieraj, Pressesprecherin der Wojewodschaftspolizei, einen lebendigen Einblick in Strukturen, Laufbahnen und moderne Ausstattung der Polizei.
Vortrag in der Schule: Zbigniew Komorowski erzählt über die Geschichte des Ortes und über sein Buch
Der Samstag führte uns nach Koluszki. Dort stellte Journalist Zbigniew Komorowski sein Buch zur Stadtgeschichte vor. Der Rahmen war besonders: Die Veranstaltung fand in einer Schule statt, deren Lehrkräfte uns herzlich empfingen. So erhielten wir ganz nebenbei auch einen authentischen Einblick in den Alltag einer polnischen Schule. Am Abend rundete ein gemeinsames Essen im
Abendessen im Restaurant Anatewka, ul. Zielona 6
traditionsreichen Restaurant Anatewka den Tag ab – mit jüdischer Küche in liebevoll restaurierten Räumen, die eine besondere Atmosphäre schaffen.
Am Sonntagmorgen schließlich besuchte uns im Hotel Prof. Monika Namysłowska,
Gemeinsames Foto nach dem Gespräch mit der Honorarkonsulin (1.v.r.)
Honorarkonsulin Deutschlands in Łódź. Sie sprach offen über das Leben in der Stadt und ihre Aufgaben als Konsulin – ein persönlicher Austausch, der viele Fragen aufgriff und die Reise abrundete.
Die Rückmeldungen waren eindeutig: Diese Ausflüge sind mehr als nur Reisen. Sie verbinden Kultur, Geschichte und Gegenwart – vor allem aber ermöglichen sie direkte Begegnungen mit Land und Leuten. Und genau das macht ihren besonderen Reiz aus.
Cztery dni w Łodzi – spotkania, które pozostają w pamięci
Łódź była celem naszego tegorocznego wyjazdu, który trwał cztery dni. 15 uczestników – członkowie stowarzyszenia oraz inni zainteresowani – z Berlina i Brandenburgii, Getyngi oraz Chociebuża skorzystało z okazji, by wspólnie poznać miasto i region.
Już pierwszy wieczór pokazał, jak różnorodna jest Łódź: po krótkim spacerze po mieście zakończyliśmy dzień w lokalnej restauracji. Następnego dnia czekały nas inspirujące spotkania z przedstawicielami nauki i policji. Germanistka prof. Krystyna Radziszewska przedstawiła nam fascynującą historię kulturową miasta, kształtowaną przez wpływy żydowskie, niemieckie i rosyjskie. Szczególną uwagę poświęciła historii społeczności żydowskiej. Następnie rzeczniczka prasowa Komendy Wojewódzkiej Policji w Łodzi, Aneta Sobieraj, przybliżyła nam strukturę, ścieżki kariery i nowoczesne wyposażenie polskiej policji.
W sobotę udaliśmy się do Koluszek. Tam dziennikarz Zbigniew Komorowski zaprezentował swoją książkę o historii miasta. Sama oprawa spotkania była niezwykła: odbyło się ono w szkole, której nauczyciele serdecznie nas przyjęli. Dzięki temu mogliśmy również zobaczyć, jak wygląda codzienność w polskiej szkole. Wieczorem wspólny posiłek w tradycyjnej restauracji Anatewka zakończył dzień. Miejsce to urzeka kuchnią żydowską i starannie odrestaurowanymi wnętrzami, które tworzą wyjątkową atmosferę.
W niedzielny poranek odwiedziła nas w hotelu prof. Monika Namysłowska, Konsul Honorowa Niemiec w Łodzi. Opowiedziała szczerze o życiu w mieście oraz o swojej pracy jako konsul – była to osobista rozmowa, która poruszyła wiele tematów i pięknie zwieńczyła nasz pobyt.
Opinie uczestników były jednoznaczne: te wyjazdy to coś więcej niż tylko podróże. Łączą kulturę, historię i teraźniejszość, a przede wszystkim umożliwiają bezpośrednie spotkania z mieszkańcami i lokalnym życiem. I właśnie to czyni je tak wyjątkowymi.
Vom 11. bis 14. September 2025 laden wir zu einem besonderen Ausflug nach Łódź ein – einer Stadt, die wie kaum eine andere für Wandel, Vielfalt und lebendige Kulturgeschichte steht.
Unser Ziel ist es, nicht nur Orte zu besuchen, sondern Menschen und Themen zu begegnen:
Am 12. September treffen wir Prof. Dr. Krystyna Radziszewska. Sie ist Germanistin und erforschte intensiv das multikulturelle Erbe von Łódź. Unter anderem veröffentlichte sie das Buch „Letzte Tage. Die Lodzer Getto-Chronik. Juni/Juli 1944“, das einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der Stadtgeschichte leistet. Mit ihr wollen wir über Kultur, Geschichte und Erinnerung ins Gespräch kommen. Vielleicht begleitet sie uns auch auf einem Spaziergang durch das literarische Łódź.
Am 13. September (Samstag) geht es nach Koluszki. Das Regionalmuseum vor Ort gibt Einblicke in die spannende Geschichte einer Stadt, die vor dem Zweiten Weltkrieg von vielen Nationalitäten geprägt war.
Am 14. September wollen wir, wenn es der Zeitplan erlaubt, Prof. Dr. Monika Namysłowska treffen. Sie ist Honorarkonsulin, lehrt an der Universität und bringt ihre Expertise auch im Energiebereich ein.
Möglicherweise kommt auch noch ein Treffen mit dem österreichischen Honorarkonsul hinzu, der gleichzeitig Unternehmer ist – ein weiterer spannender Gesprächspartner.
Der Ausflug ist bewusst offen gestaltet: Wir geben mit diesen Begegnungen nur die Eckpunkte vor. Daneben bleibt viel Freiraum, um Łódź individuell oder in der Gruppe zu entdecken – sei es die eindrucksvolle Architektur, die reiche jüdische Geschichte oder die kreative Szene der Stadt.
Wichtige Informationen zur Teilnahme:
Gruppengröße: max. 15–20 Personen.
Anreise: Wir reisen gemeinsam mit der Bahn. Die Tickets werden nach Anmeldeschluss gebucht; dann ergibt sich erst der Preis.
Unterkunft: Wir empfehlen das Hotel Stare Kino in der ul. Piotrkowska. Achtung: Das Hotel hat keinen Aufzug. Selbstverständlich kann jede*r auch ein anderes Hotel nach eigenen Vorstellungen wählen.
Kosten: Selbstkosten plus 10 % Aufschlag auf die Bahntickets für Nicht-Mitglieder der GdpN-Sąsiedzi e.V.
Anmeldung: Bitte bis 06.08.2025 an christian.schmidt@gdpn-sasiedzi.org.
Warum mitkommen?
Weil dieser Ausflug mehr ist als eine Reise. Es ist eine Gelegenheit, über den eigenen Horizont hinauszublicken, interessante Menschen zu treffen und Themen aus erster Hand zu erleben, die bewegen – und dabei Łódź auch auf eigene Weise kennenzulernen.
Wir freuen uns über alle, die dabei sein wollen!
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Zaproszenie na wyjazd do Łodzi – spotkania, rozmowy, odkrycia
W dniach 11–14 września 2025 zapraszamy na wyjątkowy wyjazd do Łodzi – miasta, które jak mało które symbolizuje przemiany, różnorodność i żywą historię kultury.
Naszym celem jest nie tylko odwiedzenie miejsc, ale przede wszystkim spotkanie z ludźmi i tematami:
12 września spotkamy się z prof. dr Krystyną Radziszewską. Jest germanistką i badała wielokulturowe dziedzictwo Łodzi. Opublikowała m.in. książkę „Letzte Tage. Die Lodzer Getto-Chronik. Juni/Juli 1944”, stanowiącą ważny wkład w opracowanie historii miasta. Chcemy z nią porozmawiać o kulturze, historii i pamięci. Być może poprowadzi nas także podczas spaceru po literackiej Łodzi.
13 września (sobota) pojedziemy do Koluszek. Tamtejsze muzeum regionalne przybliży nam historię miasta, które przed II wojną światową było zamieszkane przez wiele narodowości.
14 września, jeśli pozwoli na to harmonogram, spotkamy się z prof. dr Moniką Namysłowską. Jest honorową konsul, wykłada na uniwersytecie i działa również w sektorze energetycznym.
Możliwe jest także spotkanie z honorowym konsulem Austrii, który jednocześnie jest przedsiębiorcą – kolejnym ciekawym rozmówcą.
Wyjazd jest świadomie zaplanowany w formie otwartej: podajemy jedynie główne punkty programu. Poza nimi pozostaje dużo czasu wolnego, aby samodzielnie lub w grupie odkrywać Łódź – jej imponującą architekturę, bogatą historię żydowską czy kreatywną scenę artystyczną.
Ważne informacje dla uczestników:
Wielkość grupy: maks. 15–20 osób.
Podróż: jedziemy wspólnie pociągiem. Bilety zostaną zakupione po zakończeniu zapisów; wtedy dopiero poznamy cenę.
Noclegi: polecamy Hotel Stare Kino przy ul. Piotrkowskiej. Uwaga: hotel nie ma windy. Oczywiście każdy może wybrać inny hotel według własnych preferencji.
Koszty: koszt własny plus 10 % dopłaty do biletów kolejowych dla osób niebędących członkami GdpN-Sąsiedzi e.V.
Zapisy: do 06.08.2025 pod adresem christian.schmidt@gdpn-sasiedzi.org.
Dlaczego warto pojechać?
Bo ten wyjazd to coś więcej niż podróż. To okazja, by poszerzyć swoje horyzonty, spotkać ciekawych ludzi i z pierwszej ręki poznać ważne tematy – a przy tym odkryć Łódź na własny sposób.