Polen begegnen – gemeinsam feiern

+++(17.01.2020) Erfreulicherweise sind die Tickets quasi ausverkauft. Wer noch Lust auf die polska impreza hat und auf die Lesung bzw. das polnische Buffet verzichten kann, hätte noch die Chance zum ermäßigten Preis von 10 Euro bei polnischer, deutscher und sonstiger Partymusik zu tanzen. Es wird auch polnische Biere geben.+++

 

Unter dem Motto „Polen begegnen und gemeinsam feiern“ haben wir, nach langer Zeit mal wieder, einen polnischen Abend in Potsdam organisiert.

Der Schriftsteller Tomasz Różycki aus Opole wird aus seinen Werken auf Polnisch lesen. Natürlich werden die Texte auch auf Deutsch dargeboten.
Ein polnisches Buffet (nur nach Anmeldung und Überweisung des Eintrittspreises bis zum 29.01.2020) folgt. Ohne Buffet kostet der Eintrittspreis 10 Euro.

Nach dem Buffet wird gemeinsam gefeiert bei polnischer, deutscher und anderer Musik.
Die Kapazitäten der Räumlichkeiten sind begrenzt.
Anmeldungen ausschließlich über christian.schmidt@gdpn-sasiedzi.org
Anmeldungen mit Buffet werden erst wirksam nach Überweisung des Preises.

Der Abend wird (finanziell) getragen durch: GdpN-Sąsiedzi e.V., sans titre e.V. sowie BBAG e.V. (inkl. Opole Club) und durch viel ehrenamtliches Engagement.

Deutsch-polnische Gespräche am 9. Januar

Fliegender Holländer

Wir starten mit einem besonders interessanten Gast in die Serie der monatlich stattfindenden deutsch-polnischen Gespräche in Potsdam.

Wir freuen uns auf Wolfgang Templin. Wolfgang Templin war DDR-Oppositioneller, Mitbegründer von Bündnis 90 (später Bündnis 90/Die Grünen), Autor und Publizist. Und er ist bereits seit den 1970er Jahren mit Polen sehr stark verbunden.

Was ihn mit Polen verbindet und wie sich das auf sein Leben ausgewirkt hat und noch auswirkt, darüber reden wir mit Wolfgang Templin.
Wir laden ein zum Zuhören und Mitdiskutieren.

Wann? 09.01.2020, 19 Uhr
Wo? Restaurant „Zum Fliegenden Holländer“, Benkertstr. 5, 14467 Potsdam (im Herzen des Holländerviertels)

Wir bitten darum: Die Platzzahl ist begrenzt. Wer nicht regelmäßig zu den Gesprächen kommt, der möge sich bitte zuvor anmelden, so dass wir versuchen können, einen größeren Raum zu bestellen.

Deutsch-polnische Gespräche in Potsdam am 5. Dezember 2019

Fliegender Holländer

Die letzten deutsch-polnischen Gespräche in diesem Jahr stehen wieder im Zeichen der Literatur und der persönlichen Perspektiven auf die eigene Geschichte.
„Kindheit in Deutschland / Kindheit in Polen“ ist eine Anthologie von persönlichen Geschichten.
An diesem Abend werden Justyna Fijałkowska und Heinrich von der Haar sozusagen aus ihren Leben lesen. Dabei geht es nicht zwingend um Biografien, sondern um Verarbeitung der eigenen Erfahrungen.

Die beiden Perspektiven unterscheiden sich nicht nur durch die Herkunft, sondern auch durch die Generationen: Justyna, Jahrgang 1978 ist in Toruń geboren, Heinrich von der Haar, 1948 im Münsterland.

Aber vielleicht unterscheiden sich die Perspektiven von Kindern auch garnicht so sehr. Wir sind gespannt, werden darüber diskutieren und laden herzlich ein, mitzudiskutieren.

Wann? 05.12.2019, 19 Uhr
Wo? Restaurant „Zum Fliegenden Holländer“, Benkertstr. 5 (im Herzen des Holländerviertels), 14467 Potsdam.

 

Deutsch-polnische Gespräche in Potsdam am 7. November 2019

Fliegender Holländer

Lesung und Diskussion

Die letzten zwei deutsch-polnischen Gespräche in diesem Jahr stehen im Zeichen der Literatur. Ein besonderes Highlight steht uns am 7. November bevor: Prof. Dr. Brygida Helbig-Mischewski ist zu Gast.

In ihrem wunderbaren Buch „Kleine Himmel“ setzt sie sich mit ihrer Familiengeschichte auseinander. Prof. Monika Wolting (Universität Breslau) führt in einer Rezension dazu aus: „Die Protagonistin – die fast 50-jährige Zuzanna, Tochter von Willi Keller alias Waldek Keler – begibt sich auf die schmerzhafte Suche nach der eigenen Identität und nach ihrer Familiengeschichte. Zuzanna lebt in London, ist geschieden, hat eine Tochter namens Milena und steckt vermutlich in einer schwierigen Lebensphase, „sie litt an Kraftlosigkeit und Traurigkeit“. Die Suche nach den eigenen „Wurzeln“ stellt für sie eine Form von Therapie gegen die depressive Verfassung dar. “ (Quelle: literturkritik.de – Der blinde Fleck in den kleinen Himmeln – Brygida Helbig erzählt über deutsch-polnische Identitäten)

Wir erwarten eine interessante Lesung mit einer spannenden Diskussion. und hoffen, das Kapitel der Deutschen in Galizien den Zuhörern und Mitdiskutierenden näher zu bringen.

Wann? 7. November 2019, 19 Uhr
Wo? Restaurant „Zum Fliegenden Holländer“, Benkertstr. 5, 14467 Potsdam (im Herzen des Holländerviertels)

Sie sind herzlich eingeladen. Um Voranmeldung wird aus Kapazitätsgründen gebeten. Bitte um eine kurze Mail an christian.schmidt@gdpn-sasziedzi.org

 

Deutsch-polnische Gespräche am 9. Oktober in Potsdam

Fliegender Holländer

Anstelle des Journalisten Jacek Lepiarz, der leider absagen musste, begrüßen wir am 9. Oktober Patryk Szostak. Patryk Szostak ist gerade Pressesprecher des Pilecki-Instituts in Berlin geworden.
Vorher war er aber am Warschauer Institut Wolności / Institut der Freiheit (einem eher konservativen Think Tank) tätig.
Aufgewachsen im Westen Deutschlands hat er Land, Leute und Politik kennengelernt. Mit 16 Jahren zog seine Familie mit ihm nach Polen.
Später studierte Patryk Szostak Politikwissenschaften, Philosophie und Wirtschaft in Breslau und in Wales (England).
Durch seine analytische Brille wollen wir auf die deutsche und polnische Gesellschaft und Politik schauen.

Es wird also ein spannender Abend, zu dem wir herzlich einladen, zum Zuhören und Mitdiskutieren.

Wann: 09.10.2020, 19 Uhr
Wo: Restaurant „Zum Fliegenden Holländer“, Benkertstr. 5, 14467 Potsdam (im Herzen des Holländerviertels)

 

Menschen und ihre Perspektiven – Ein Ausflug nach Łódź

Blick auf die ul. Piotrkowska

Wie in jedem Jahr organisierte die GdpN-Sąsiedzi einen Ausflug in das zentralpolnische Łódź (Lodsch, gesprochen: Wuhtsch). Jeder kennt den Namen dieser drittgrößten polnischen Stadt, und doch ist sie immer noch eine Art Geheimtipp. Und so verwunderte es auch nicht, dass von den vierzehn Mitreisenden die Mehrheit noch niemals dort war.

Der Wochenendausflug vom 12. – 15. September 2019 hinterließ einen bleibenden Eindruck von der Schönheit und der Vielfältigkeit der Stadt. Niemand, auch nicht die Mitreisenden mit polnischen Wurzeln, hätte gedacht, wie interessant diese Stadt mit ihrer Fülle an historischen, zum großen Teil bereits sorgsam restaurierten Bauten ist. Aber auch moderne Architektur und fantasievolle Fassadenmalereien lassen sich in Łódź immer wieder bewundern. Wenn die Sąsiedzi (Nachbarn) reisen, dann steht allerdings der Kontakt zu Menschen und ihren Perspektiven im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Die touristische Seite der Stadt, so sehenswert diese auch sein mag, ist da eher ein Nebenaspekt.
In diesem Jahr nun hatten wir wieder ein ganz besonderes Programm mit ungewöhnlichen Perspektiven.

Der Freitag war dem Austausch mit den Menschen gewidmet, die in zwei nicht nur für die Stadt wichtigen Einrichtungen tätig sind. Am Vormittag besuchten wir die Bereitschaftspolizei (Oddział Prewencji Policji / OPP) in Łódź. Aneta Sobieraj von der Pressestelle der KWP (Wojewodschaftskommandantur, vergleichbar mit einem Landespolizeipräsidium) und Marek Włodarczyk von der OPP, waren unsere Gastgeber. Marek Włodarczyk. vermittelte uns in seinem Vortrag einen interessanten Überblick über die Arbeit der dortigen Bereitschaftspolizei. Er erläuterte ihre Aufgaben und benannte auch die Herausforderungen, die z.B. durch aggressiv auftretende Pseudo-Fussballfans entstehen.

Anschließend durften wir auf dem Außengelände die Ausrüstung und die Technik der Polizei betrachten. Das waren Einblicke in die Arbeit einer Polizei, die man dieser anschaulichen Form nur äußerst selten bekommen kann. Die Reisenden bestaunten die Schusswaffen, die Gummigeschosse, aber auch die Wasserwerfer. Nicht minder interessant war eine kurze Übung, die uns die Einsatztaktik während einer gewalttätigen Demonstration präsentierte.

Alle Besucher waren sehr beeindruckt von der Professionalität und der modernen Technik, die kaum jemand so erwartet hatte. Auch die beiden Begleiter, Aneta Sobieraj und Marek Włodarczyk, überzeugten durch ihre sympathische, professionelle und offene Art, die hinter die Kulissen einer für die meisten unbekannten Welt blicken ließ.

Am Nachmittag fuhren wir dann zu der Firma Schrag Polska Sp. z.o.o, die seit 1999 in Polen an diesem Standort existiert. Die Firma produziert Blechprofile für den Baustoffmarkt. Tadeusz Zielke, der Geschäftsführer, nahm sich die Zeit und informierte uns persönlich über die Historie der Firma. Diese stammt ursprünglich aus Deutschland, wird jedoch in Polen von einem rein polnischen Leitungsteam geführt, das in seinen Entscheidungen autonom ist. Sehr erfrischend vermittelte Herr Zielke uns die Herausforderungen seiner Firma am Markt, die den Vergleich mit deutschen Firmen nicht scheuen muss. Im Gegenteil, die Firmenphilosophie ist beispielgebend. Der Umgangston wird durch das Ziel bestimmt, zufriedene Mitarbeiter zu haben, die sich fair behandelt fühlen und sich der Firma verbunden wissen. Daher werden die Mitarbeiter, wo es geht, gefördert. Sie können sich innerhalb der Firma weiter qualifizieren und so sogar ein Studium absolvieren. Diese Art des Umgangs soll sich nicht nur günstig auf die Firma und ihre Mitarbeiter auswirken, sondern auch die Gesellschaft insgesamt positiv beeinflussen. Ein Rundgang durch die Firma und Erläuterungen zu der Produktion schlossen den rund dreistündigen Besuch ab.

Der Samstag war durch eine Stadtführung aus der Perspektive der jungen Leute geprägt. Magdalena Grzybowska, Doktorandin der Germanistik, führte uns nachmittags durch ‚ihr‘ Łódż. Sie zeigte uns Interessantes, wozu auch ihre Wirkungsstätte, die Universität, zählt. Ein unerwartetes Highlight auf dieser Stadttour war der Besuch der kultigen Szenekneipe Niebostan, die äußerst kreativ eingerichtet ist und gerne und zahlreich zum Feiern und Chillen angesteuert wird.

Bevor wir danach unser Hotel „Stare Kino“ in der ul. Piotrkowska aufsuchten, machten wir noch Halt im Restaurant „Anatewka“. Dieses, zumindest vom Stil her, jüdische Restaurant bot eine tolle, traditionelle Küche und lieferte damit einen guten Ausklang der Reise.

Wie immer, wenn wir unterwegs sind, blieb Zeit, die Stadt noch etwas selbst zu erkunden und spannende Ziele für eine spätere individuelle Reise auszuwählen. Bisher noch unentdeckte Sehenswürdigkeiten für eine weitere Fahrt gibt es auf jeden Fall reichlich!

Christian Schmidt / Renate Rode

Deutsch-polnische Gespräche in Potsdam am 5. September 2019

Fliegender Holländer

Am 1. September 1939 überfiel Deutschland Polen. Der Beginn eines Vernichtungs- und später Weltkrieges. Den 80. Jahrestag dieses Ereignisses nehmen wir zum Anlass und befassen uns mit dem Überfall und der deutschen Besatzungszeit.
Zu Gast ist Roland Borchers. Der studierte Polonist, Geschichts- und Politikwissenschaftler lehrte am Osteuropa-Institut der FU Berlin  u.a. polnische Geschichte und Zweiter Weltkrieg in Polen. Er arbeitet zur Zeit bei der Berliner Erinnerungsstätte Topographie des Terrors und befasst sich mit dem Thema Zwangsarbeit.

Wo? Restaurant „Zum fliegenden Holländer“, Potsdam, Benkertstr. 5 (Zentrum des Holländerviertels)

Wann? 05.09.2019, 19 Uhr

Seien Sie herzlich eingeladen zum Zuhören und Mitdiskutieren.

 

Das deutsch-polnische Barometer 2019 – Vorstellung und Diskussion mit Dr. Agnieszka Łada

Der deutsch-polnische Gesundheits- und Sozialverband sowie die Gesellschaft für deutsch-polnische Nachbarschaft – Sąsiedzi haben Dr. Agnieszka Łada vom Institut für öffentliche Angelegenheiten Warschau eingeladen, das deutsch-polnische Barometer 2019 vorzustellen.
Das deutsch-polnische Barometer ist das Ergebnis von Umfragen unter Deutschen und Polen und erscheint regelmäßig seit dem Jahr 2000 und wird von der Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen gefördert.
Wie sehen Polen die Deutschen und wie die Deutschen Polen? Teilen sie gemeinsame Werte oder trennen die Werte beide Nationen? Welchen Blick haben beide auf Europa?

Über all das wird Dr. Agnieszka Łada sachkundig reden und zur Diskussion einladen.

Leider entfällt das ursprünglich geplante Grußwort und die Anwesenheit von Klara Geywitz.

Wir alle herzlich zum Zuhören und Mitdiskutieren ein.

Wann? 07.08.2019, 18 Uhr

Wo? Potsdam-Museum im Alten Rathaus, Am Alten Markt.

Deutsch-polnische Gespräche in Potsdam am 1. August 2019

Fliegender Holländer
Fliegender Holländer

(Achtung: Änderung des Veranstaltungsortes) Regelmäßig haben wir interessante Menschen bei unseren deutsch-polnischen Gesprächen zu Gast, denen wir zu hören, mit denen wir uns unterhalten und diskutieren.  Häufig reicht die Zeit des Abends nicht aus, über all das zu diskutieren, was der interessante Gast an Wissen und Erfahrungen zu bieten hat.
Das wird leider auch am 1. August wieder so sein. Um so bereichernder wird es aber werden.
Wir begrüßen den langjährigen Direktor des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt Prof. Dr. Dieter Bingen, der extra für uns anreist.
Es ist fast die letzte Möglichkeit, mit  Prof. Bingen in seiner Funktion zu reden, denn demnächst geht er in den Ruhestand.

Das Leben des Dieter Bingen ist untrennbar mit Polen und dem deutsch-polnischen Verhältnis verbunden.  Wir möchten mit ihm einen Blick in seine Historie und seine Perspektiven auf Polen und das deutsch-polnische Verhältnis werfen.

Wann? Am 1. August 2019, 19 Uhr

Wo? Restaurant „Zum fliegenden Holländer“, Benkertstr. 5, 14467 Potsdam (Holländerviertel)

Die Veranstaltung ist öffentlich und findet auf deutsch statt.

Die Platzkapazitäten sind begrenzt.

Deutsch-polnische Gespräche am 2. Mai 2019

Auch wenn uns sicher die Brückentage Konkurrenz machen werden, so haben wir doch einen so interessantes Thema, bei dem es sich lohnt, vorbeizukommen, zuzuhören und mitdiskutieren:

Wissen, Werte, (guter) Wille ?

Es ist nicht alles schlecht im deutsch-polnischen Verhältnis,

aber manches könnte besser sein –

Überlegungen zu konkreten Wegen aus der „Krise“ aus kulturwissenschaftlicher und gesellschaftspolitischer Sicht.

Zu Gast ist Prof. Stephan Wolting. Stephan Wolting ist Lehrstuhlleiter Interkulturelle Kommunikation am Institut für Angewandte Linguistik der Adam-Mickiewicz-Universität Poznań.

Er wird in seinem Vortrag dazu auch das Attentat auf Paweł Adamowicz in Danzig eingehen, die hate speeches im Netz und die politisch aufgeladene Situation thematisieren.

Wir freuen uns darauf und laden herzlich ein.

Ort: Café Cecilie, Benkertstr. 16, 14467 Potsdam (Holländerviertel)

Zeit: 02.05.2019, 19 Uhr

Die Veranstaltung ist öffentlich. Es stehen nur begrenzte Plätze zur Verfügung.