Deutsch-polnische Gespräche am 5. August in Potsdam und online

Im August blicken wir unseren deutsch-polnischen Gesprächen zurück auf die Präsidentschaftswahlen in Polen und in die Zukunft. +++Leider musste Frau Stolarek kurzfristig absagen. Wir konnten dafür den Journalisten Thomas Dudek einladen, mit dem wir schon zu den Parlamentswahlen im letzten Jahr einen ausführliches Gespräch führen konnten (siehe Podcast). Thomas Dudek ist zweifelsohne ein Experte für das Thema.

Die Veranstaltung findet im Restaurant  „Augustiner“ statt. Durch die Größe des Raumes dort kann zwischen den Gästen genug Abstand gewahrt werden. Unterstützend ist der Raum gut gelüftet, so dass eine Ansteckung dadurch unwahrscheinlich ist.

Trotzdem bitten wir um eine Teilnahmeanmeldung, so dass auch genug Platz bleibt.

Wir versuchen, wie beim letzten Mal, offline mit online zu verbinden. Dazu wird noch ein Zoommeeting eingerichtet, bei dem man die Möglichkeit hat, sich an der Diskussion zu beteiligen. Wir hoffen, dass wir da immer noch ein Stück besser werden.

Anmeldungen, ob offline oder online, bitte an christian.schmidt@gdpn-sasiedzi.org

Herzliche willkommen beim Zuhören und Mitdiskutieren!

Wo? „Augustiner“, Mittelstr. 18 (Holländerviertel), 14467 Potsdam

Wann? 5. August 2020, 19 Uhr

Kajaktour auf der Obra (Polen) 07.-09.08.2020

Deutsch-polnische Wochenendkajaktour auf der Obra vom 07.-09.08.2020.   (Freitag bis Sonntag)

Basis und Unterkunft:  Ośrodek Agroturystyczno-Wypoczynkowy „MAYA”,  66-300 Gorzyca

http://agroturmaya.pl/

Anfahrt aus  Poznań: ca. 120 km (1,5 Stunden) in Richtung Międzyrzec

https://www.google.com/maps/dir/Ho%C5%BCa,+60-810+Pozna%C5%84/Agroturystyka+Maya,+Gorzyca/@52.3541656,15.907289,10z/data=!4m14!4m13!1m5!1m1!1s0x470444ea48814709:0x3fcad0498e82f8f3!2m2!1d16.8762818!2d52.4130262!1m5!1m1!1s0x4706f14f4dcdf3e5:0x33102a0b105e153e!2m2!1d15.4954219!2d52.4658412!3e

Anfahrt aus Potsdam: ca. 200 km ( 2 Stunden) A2, S3 in Richtung Międzyrzec

https://www.google.com/maps/dir/Poczdam,+Niemcy/Agroturystyka+Maya,+Gorzyca/@52.4417743,13.7541289,9z/data=!3m1!4b1!4m14!4m13!1m5!1m1!1s0x47a8f5cd843ad6b7:0xc565f8980baaec9b!2m2!1d13.0644729!2d52.3905689!1m5!1m1!1s0x4706f14f4dcdf3e5:0x33102a0b105e153e!2m2!1d15.4954219!2d52.4658412!3e0

Rahmenprogramm für das Treffen der GdpN  „Sąsiedzi“

07.08.2020 (Freitag )

  1. 19:00 Uhr – Ankunft einiger Teilnehmer bei Agroturystyka MAYA, Gorzyca /k Międzyrzecza

20:00 Uhr – gemeinsames Abendessen

08.08.2020 (Samstag)

Ca. 9:00 Uhr – Ankunft der übrigen Teilnehmer

9:30 Uhr – Frühstück

10:30 Uhr – Abfahrt zum Startpunkt der Tour auf Fluss  Obra

11:00 – 17:00 Uhr -Kajakfahrt auf der Strecke Obrzyce – Święty Wojciech – MAYA

18:00 – 22:00 Uhr – geselliges Abendessen

09.08.2020 (Sonntag)

9:30 Uhr  –  Frühstück

10:30 Uhr – Start der Kajakfahrt auf  Obra

11:00 – 14:00 Uhr – Kajakfahrt auf der Strecke  MAYA – Most (Brücke) Bieruta,

alternativ  Besichtigung  MRU und Reservat Nietoperek

14:30 Uhr – Mittagessen

Ca. 16:30 Uhr – Abfahrt der Teilnehmer.

Achtung

Fahrt am Samstag: Strecke ohne Schwierigkeiten ca. 5-6 Stunden mit Zwischenstopps, 2 kurze Trageabschnitte.

Wer möchte:

Fahrt am Sonntag: Strecke ohne Schwierigkeiten ca. 3 Stunden mit Zwischenstopps, 1 kurzer Trageabschnitt.

Bitte möglichst um ANMELDUNGEN der Teilnahme (wer es noch nicht getan hat), (Anzahl Personen, Anzahl Übernachtungen  (Freitag?, Samstag?, wieviele Personen? ) und Angabe der aktuellen Kontaktdaten: Handynummer, e-mail).

Die Teilnehmerzahl ist aufgrund der Unterkünfte begrenzt!

Das Vorrecht haben Mitglieder der GdpN Sąsiedzi und Teilnehmer früherer Touren.

Bei Interesse oder Fragen: zbigniew.barbas@gdpn-sasiedzi.org

Deutsch-polnische Gespräche am 2. Juli – online und offline

Nachdem wir zweimal die deutsch-polnischen Gespräche online durchgeführt haben, wollen wir nunmehr, nach der Entspannung in der Corona-Pandemie, beides miteinander verbinden: Wir laden ein zu einem Treffen im Restaurant und nutzen gleichzeitig Zoom.
Zu Gast wird Emilia Mansfeld sein. Emilia ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des DPI-Darmstadt baute das Berliner Büro mit auf (Link zum DPI-Darmstadt).

Ein wesentlicher Teil ihrer Arbeit  stellt das Poledenkmal dar. Dieses Projekt wird inzwischen kontrovers diskutiert. Wir als GdpN-Sąsiedzi waren von Anfang an dafür und unterstützen die Idee.
Wir möchten aber auch auf die persönliche Seite von Emilia blicken, auf ihre Perspektive als Migrantin aus Polen in Deutschland, als Engagierte im deutsch-polnischen Verhältnis.

Wir begrüßen Sie und Euch sehr gerne im Restaurant Augustiner,  Mittelstr. 18 (Holländisches Viertel) in Potsdam, um gemeinsam wieder einmal live miteinander zu diskutieren. Anmeldungen sind hier erwünscht, um entsprechende Plätze Corona-bedingt planen zu können.

Zeit: 2. Juli 2020, 19 – 21:30 Uhr

Alternativ freuen wir uns aber auch auf den zweiten Ort. Wir nutzen Zoom zur Übertragung und zum miteinander diskutieren. Wer teilnehmen möchte kann sich unter christian.schmidt@gdpn-sasiedzi.org anmelden. Danach folgt die Übermittlung der Zugangsdaten.

Wir freuen uns auf Ihre und Eure Teilnahme.

Deutsch-polnische Gespräche in Potsdam gehen online am 7. Mai

Das Corona-Geschehen verändert Vieles. Aber es bietet auch Chancen. Und diese ergreifen wir. Ab Mai werden wir unsere Gespräche im Internet durchführen. Jede/r kann teilnehmen nach Anmeldung. Am 7. Mai, 19 Uhr, ist der „Online-Gast“ Tadeusz Zielke aus Łódź. Der Geschäftsführer einer Metallbaufirma wird über sich und den Geschäftsbetrieb, auch unter Corona erzählen.
Wir laden dazu ein, zuzuhören und mitzudiskutieren.
Sicher kann Online eine unmittelbares Treffen nicht ersetzen. Wir versuchen es aber, dem nahezukommen und sind gespannt, ob das funktioniert.
Aus Sicherheitsgründen können die Zugangsdaten nicht veröffentlicht werden. Um die Zugangsdaten zu erhalten, muss zunächst eine Anmeldung bei christian.schmidt@gdpn-sasiedzi.org erfolgen.

Wir nutzen Zoom für die Veranstaltung. Wir machen darauf aufmerksam, dass Zoom in der öffentlichen Kritik wegen Sicherheitsmängeln steht. Den beschriebenen Problemen wirken wir weitestgehend entgegen, soweit es in unseren Möglichkeiten liegt.

 

Corona-Krise als Chance – Ein Kommentar

demonstrativer Spaziergang in Frankfurt (Oder)

Die Corona-Krise spitzt sich zu und wirft gewaltige Probleme auf: politisch, gesellschaftlich, wirtschaftlich, national und international. Aber sie birgt auch eine große Chance. Sie zeigt uns, wo die Herausforderungen der Zukunft liegen, welche neuen Wege wir gehen müssen. Diesen Fingerzeig der Geschichte sollten wir nutzen.

Seit dem 15. März 2020 hat Polen die Grenzen für Ausländer geschlossen. Polnische Berufspendler im Grenzgebiet können die Grenze zwar theoretisch überqueren, praktisch wird dies durch die bei jeder Rückkehr nötige 14-tägige Quarantäne unmöglich gemacht. Das macht es nahezu ausgeschlossen, einer regelmäßigen Arbeit im Nachbarland nachzugehen. Die Alternative, nämlich lange Zeit von der eigenen Wohnung, der Familie und dem sonstigen privaten Lebensumfeld getrennt zu sein, ist ebenfalls unvorstellbar. 

Die grenzüberschreitende Arbeit ist ein enormer Wirtschaftsfaktor sowohl für die polnische als auch für die deutsche Seite. Das, was Polinnen und Polen in Deutschland verdienen, bleibt nicht nur in Deutschland, sondern wird auch zu Hause ausgegeben, wird dort investiert und kurbelt die polnische Wirtschaft an. Andererseits ist die deutsche Wirtschaft auf die Mitarbeit polnischer Arbeitskräfte angewiesen. Auch Unternehmer und Freiberufler üben ihre Tätigkeit im eigenen wie im Nachbarland aus. Ebenso finden Händler ihre Kunden auf beiden Seiten der Grenze. Diese Beispiele zeigen, dass sich ein starker gemeinsamer Wirtschaftsraum entlang der Grenze etabliert hat.  

Weit über diese rein wirtschaftlichen Beziehungen hinaus haben sich zahlreiche weitere bedeutsame gesellschaftliche Verbindungen über die Grenze hinweg entwickelt. Polnische Bürger, die in Polen arbeiten, haben sich in Deutschland angesiedelt und umgekehrt. Schulen und Kitas betreuen Kinder aus beiden Ländern. Deutsch-polnische Familien leben als Europäer gemeinsam im Grenzgebiet.  Der aus wirtschaftlicher Entwicklungsperspektive so genannte deutsch-polnische Verflechtungsraum ist also deutlich stärker als nur ökonomisch miteinander verzahnt und nicht nur eine Zukunftsidee.

Diese vielfältigen, umfassenden und starken Verbindungen zeigen uns, dass Polen und Deutschland, Deutschland und Polen diese Region unabhängig von der Corona-Krise anders bewerten müssen. 

Hier müssen neue staatenübergreifende Wege beschritten werden. Die nationalstaatliche Grenze kann hier nicht mehr allein Maßstab des Handelns sein. Die stark verflochtene Region beiderseits der Grenze muss zwangsläufig als eigener Bereich betrachtet und an den bestehenden Realitäten ausgerichtet werden. Orientiert an dem Grad der Verflechtung, z.B. durch Berufspendler, Handelsbeziehungen oder soziale Aufgaben, und dem allfälligen Schaden bei einer radikalen Grenzschließung, muss diese Region einen Sonderstatus für die darin lebenden Menschen erhalten. In und für diesen Bereich müssen bedarfsgerechte Ausnahmen von nationalstaatlichen Regelungen greifen, die beiden Ländern helfen, die Region wirtschaftlich und gesellschaftlich zu entwickeln. Dies könnte zudem ein Modell für viele europäische Grenzregionen werden. 

 

Christian Schmidt / Renate Rode

Wir im Zeichen von Corona

Logo GdpN

Auch wir müssen uns der Corona-Situation beugen. Mit Rücksicht auf unsere älteren Mitglieder mussten wir die jährliche Mitgliederversammlung aussetzen. Die nächsten eigentlich geplanten Veranstaltungen müssen wir wahrscheinlich sogar ersatzlos streichen. So lassen wir zunächst einmal die deutsch-polnischen Gespräche in Potsdam im April ausfallen. Sehr wahrscheinlich wird das auch die folgenden Gespräche treffen.

Vielleicht können wir das ein wenig über unseren Podcast ausgleichen. Mal sehen. Im Übrigen haben wir bereits 15 Folgen veröffentlicht. Falls nun mehr freie Zeit haben, dann lohnt es sich ja mal, dort reinzuhören.

Die angedachten Ausflüge nach Stettin und Bydgoszcz werden wohl auch ausfallen. Möglicherweise auch diejenigen, die für Juni angedacht waren, finden nicht statt. Die Zeit ist im Moment noch zu unsicher, um verlässlich planen zu können.

Im Hintergrund versuchen wir jedoch schon die nächsten Veranstaltungen zu organisieren. Darunter sehr herausragende. Aber wer weiß, was Corona zulassen wird.

Wir wünschen allen eine gesunde Zeit und freuen uns auf Ihr Dabeisein und euer Mitmachen!

Christian Schmidt

Deutsch-polnische Gespräche in Potsdam am 5. März

Am 5. März begrüßen wir einen Wanderer zwischen den deutsch-polnischen Welten, der sich der Kunst verschrieben hat. Andreas Visser kam als junger Theaterregisseur 1990 nach einem europäischen Theaterfestival in Deutschland mit einem polnischen Ensemble erstmals nach Polen, verliebte sich in Land und Leute und vor allem in seine Ehefrau, der Schauspielerin und Sängerin Celina Muza. In Gdynia inszenierte er musikalische Stücke über John Lennon und Marlene Dietrich.

2016 schloss er sich dem Berliner Verein Mitte21 – Verein zur Förderung der Völkerverständigung und Demokratie e.V. an, dessen Vorsitzender er seit 2019 ist. Der Verein hat polnische und deutsche Mitglieder aus ganz Deutschland und entstand aus Sorge um die Demokratie in Polen.

Seit 2019 arbeitet er gemeinsam mit dem polnischen Film- und Theaterregisseur Przemysław Wojcieszek am Aufbau eines Polnischen Theaters in Berlin, das zum Ziel hat, neue polnische Theaterliteratur in Deutschland erstaufzuführen, aber gleichzeitig diese Stücke auch in polnischer Fassung in Breslau zeigen wird.

Was er zwischen den Zeiten machte, was ihn antreibt, sich im Verein Mitte 21 zu engagieren und wie er die deutsch-polnische Welt wahrnimmt, über all das werden wir uns unterhalten.

Wir laden herzlich ein, zuzuhören und mitzudiskutieren.

Achtung: Der Veranstaltungsort hat sich (wieder einmal) geändert.

Ort: Augustiner, Mittelstraße 18, (im Holländischen Viertel und in der Nähe des ehemaligen Veranstaltungsortes)

Zeit: 5. März 2020, 19 Uhr

Gespräch mit dem Polenbeauftragten des Landes Brandenburg

Am 3. Februar 2020 waren der Vorsitzende der GdpN-Sąsiedzi, Christian Schmidt, und das Vorstandsmitglied der GdpN-Sąsiedzi, Wilmar Thiemann, zu Gast beim Europastaatsekretär im Brandenburger Finanz- und Europaministerium und Polenbeauftragten Jobst-Hinrich Ubbelohde.

Wir nutzten damit eine kurzfristige Einladung, um unseren Verein und sein Anliegen zur Gestaltung der brandenburgisch-polnischen Nachbarschaft vorzustellen.

Im Gespräch erörterten wir gemeinsam, welche Möglichkeiten sich bieten, um in den unterschiedlichen Bereichen der Landespolitik das Bewusstsein für die Bedeutung Polens als Partner Brandenburgs zu schärfen. Dabei griffen wir zurück auf einen von uns erarbeiten 24 Punkte-Katalog der Möglichkeiten.

Zudem schlugen wir die Einrichtung eines zivilgesellschaftlichen Gremiums vor, das sich den brandenburgisch-polnischen Verhältnisses analysierend und beratend widmet.

Herr Ubbelohde begrüßte unser Engagement und versprach, die von uns angesprochen Punkte auf ihre Umsetzbarkeit zu prüfen. Wir freuen uns, in Herrn Ubbelohde einen Gesprächspartner im Ministerium gefunden zu haben, für den die Beziehungen zu unserm Nachbarn im Osten einen hohen Stellenwert haben, wie für uns.

Aus der Perspektive unseres Vereins war das Gespräch für unsere Weiterarbeit sehr motivierend.

Christian Schmidt

Deutsch-polnische Gespräche am 13. Februar 2020

Fliegender Holländer

In Berlin eröffnete Ende vergangenen Jahres das Pilecki Institut seine Pforten in Berlin. Es ist dem Rittmeister Witold Pilecki gewidmet, der sich freiwillig in das Konzentrationslager Auschwitz begab, um später von den Geschehnisse zu berichten. Er flüchtete von dort, wurde aber nach dem Krieg hingerichtet. Wir sprechen über seine Geschichte, aber auch über die Aufgaben des Instituts.

Zu Gast zu unseren deutsch-polnischen Gesprächen sind die Direktorin des Berliner Filiale, Hanna Radziejowska und ihr Stellvertreter, Mateusz Fałkowski.

Zeit: 13.02.2020, 19 Uhr

Ort: Restaurant „Zum Fliegenden Holländer“, Benkertstr. 5, Potsdam (im Herzen des Holländerviertels)

Wir laden herzlich ein zum Zuhören und Mitdiskutieren.

Um sich zu kennen, muss man sich begegnen

Ein wichtiges Element der Aktivitäten der GdpN-Sąsiedzi ist die Begegnung zwischen Deutschen und Polen. Dafür organisieren wir z.B. Ausflüge nach Polen, in deren Fokus Gespräche mit Menschen stehen.

In diesem Geiste verwirklichte ich als Vorsitzender der GdpN-Sąsiedzi meinen schon lange gehegten Gedanken, polnische Schülerinnen und Schüler zu besuchen und ihnen die Möglichkeit zu geben, mal einen Deutschen unmittelbar kennenzulernen. Aufgrund persönlicher Kontakte kam die Integrationsgrundschule Nr. 5 (Szkoła Podstawowa Integracyjna Nr. 5, im. Żólnierzy Armii Krajowej, Batalionów „Krawiec“ / NSZ „Mączyński“), imWarschauer Vorort Konstancin-Jeziorna infrage.

Da passt es sehr gut, dass ich in Warschau war und die Schule gerade die Woche der Berufsberatung geplant hatte. Diese konnten wir zum Anlass nehmen, um am 28. Januar 2020 über Berufe in Deutschland, aber auch über das politische System, gesellschaftliches Engagement und die deutsch-polnischen Beziehungen zu reden.

Im Büro des Gesandten nach einem HintergrundgesprächBesonders hilfreich war der gute Kontakt zum Gesandten der Deutschen Botschaft, Knut Abraham. Auch wenn meine Anfrage sehr kurzfristig kam, so unterstützte er das Vorhaben. Zur Veranstaltung begleitete mich dann die Mitarbeiterin der Kulturabteilung der Botschaft, Joanna Janecka.

Gemeinsam gestalteten wir die Veranstaltung so, als hätten wir schon ewig zusammengearbeitet. Eine wirklich tolle Zusammenarbeit! Während ich über meinen Beruf sprach, beantwortete Joanna Janecka Fragen über den diplomatischen Dienst.

Für mich war es eine besondere Herausforderung, da die Veranstaltung in Polnisch lief. Am Ende hat alles ganz gut geklappt.

Wir müssen einen sehr guten Eindruck hinterlassen haben, denn am Ende wurden die begleitenden Lehrerinnen von Schülern gefragt, ob sie nicht Deutsch lernen könnten.

Die Schule reflektierte unseren Auftritt auch auf ihrer Facebook-Seite, hier in Auszügen dargestellt:

…Außergewöhnliche Gäste im Rahmen der Woche der Berufsberatung. Es besuchten uns: Frau Joanna Janecka von der Kulturabteilung der Deutschen Botschaft und Herr Christian Schmidt, Kriminalbeamter aus Potsdam und gleichzeitig Vorsitzender der Gesellschaft für deutsch-polnische Nachbarschaft – Sąsiedzi e.V. An der Veranstaltung nahmen Schüler der siebten und achten Klassen teil….

Die Schüler stellten unseren Gästen Fragen zu ihren Berufen, den Bildungsgang, deutsch-polnische Zusammenarbeit und auch zu den Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen Polen und Deutschland.

Am Schluss der Veranstaltung bedankten sich beide Seiten und tauschten Andenken aus. (Jeder Schüler erhielt ein Andenken von der Deutschen Botschaft). Der Schuldirektor, Herr Artur Krasowki bedankte sich bei den Gästen für die durchgeführte interessante Veranstaltung in der Schule.“ (Agnieszka Halicka)

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei der Deutschen Botschaft, insbesondere bei Knut Abraham und Joanna Janecka. Ebenso bei den Kraftfahrern der Botschaft, die uns zum Ort brachten. Ich bedanke mich aber auch bei Agnieszka Halicka für ihren energievollen Einsatz sowie beim Direktor der Schule, Artur Krasowki, ohne dessen Einverständnis diese Veranstaltung so nicht möglich gewesen wäre.

Nicht zu vergessen geht mein Dank auch an die Schülerinnen und Schüler, die Interesse an dieser Veranstaltung zeigten.