Deutsch-polnische Gespräche in Potsdam am 7. November 2019

Fliegender Holländer

Lesung und Diskussion

Die letzten zwei deutsch-polnischen Gespräche in diesem Jahr stehen im Zeichen der Literatur. Ein besonderes Highlight steht uns am 7. November bevor: Prof. Dr. Brygida Helbig-Mischewski ist zu Gast.

In ihrem wunderbaren Buch „Kleine Himmel“ setzt sie sich mit ihrer Familiengeschichte auseinander. Prof. Monika Wolting (Universität Breslau) führt in einer Rezension dazu aus: „Die Protagonistin – die fast 50-jährige Zuzanna, Tochter von Willi Keller alias Waldek Keler – begibt sich auf die schmerzhafte Suche nach der eigenen Identität und nach ihrer Familiengeschichte. Zuzanna lebt in London, ist geschieden, hat eine Tochter namens Milena und steckt vermutlich in einer schwierigen Lebensphase, „sie litt an Kraftlosigkeit und Traurigkeit“. Die Suche nach den eigenen „Wurzeln“ stellt für sie eine Form von Therapie gegen die depressive Verfassung dar. “ (Quelle: literturkritik.de – Der blinde Fleck in den kleinen Himmeln – Brygida Helbig erzählt über deutsch-polnische Identitäten)

Wir erwarten eine interessante Lesung mit einer spannenden Diskussion. und hoffen, das Kapitel der Deutschen in Galizien den Zuhörern und Mitdiskutierenden näher zu bringen.

Wann? 7. November 2019, 19 Uhr
Wo? Restaurant „Zum Fliegenden Holländer“, Benkertstr. 5, 14467 Potsdam (im Herzen des Holländerviertels)

Sie sind herzlich eingeladen. Um Voranmeldung wird aus Kapazitätsgründen gebeten. Bitte um eine kurze Mail an christian.schmidt@gdpn-sasziedzi.org

 

„Migration und Gute Arbeit“ bringt Probleme polnischer Arbeitnehmer an das Tageslicht – Besuch eines Brandenburger Beratungsprojektes

Sąsiedzi heißt auf Deutsch Nachbarn. Als Gesellschaft für deutsch-polnische Nachbarschaft – Sąsiedzi e.V. gilt dieses Wort nicht nur im zwischenstaatlichen Sinne. Es heißt auch, mal zu schauen, wo die Probleme zwischen den deutsch-polnischen Nachbarn hier im Land liegen.

In diesem Sinne trafen wir uns vor einiger Zeit mit dem Amtsdirektor von Gartz, Frank Gotzmann, und mit dem Berliner Projekt „Polnischer Sozialrat / Polska Rada Społeczna“.

Wir, Christian Schmidt und Jarosław Górski als Vertreter von Sąsiedzi, trafen uns nun mit Joanna Hubert und Magdalena Stawiana. Beide arbeiten in der Fachstelle für Migration und Gute Arbeit Brandenburg.

Was bedeutet gute Arbeit, haben wir uns gefragt? Geht es hier um die Frage: wie finde ich meine Berufung? Wie kann ich viel Geld verdienen? Nein, so ist es nicht. „Gute Arbeit bedeutet für uns, dass die rechtlichen Grundlagen der Arbeit beachtet werden und Arbeit ohne Ausbeutung, zu fairen Arbeitsbedingungen gestaltet wird.“ klärt Magdalena Stawiana auf. Es geht um. Das ist doch der Standard, dachten wir. Die Erfahrungen der Fachstelle zeigen, dass das nicht immer der Fall ist.

Joanna Hubert und Magdalena Stawiana bieten als Muttersprachlerinnen in der Fachstelle ratsuchenden Polinnen und Polen Beratung in Sachen Arbeitsrecht sowie Unterstützung in Fällen von Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung.

Die Fachstelle für Migration und Gute Arbeit Brandenburg mit Sitz in Potsdam berät auch in Frankfurt an der Oder sowie mobil in ganz Brandenburg – vertraulich, kostenlos und unabhängig von Staatsangehörigkeit, Aufenthaltsstatus, Zugehörigkeit zu Gewerkschaften und Arbeitserlaubnis. Bei Fragen zum Lohn, dem Arbeitsvertrag, Kündigung, Arbeitsschutz, Sozial- und Rentenversicherung und vielen anderen Themen rund um die Arbeit versucht die Fachstelle eine arbeitnehmerorientierte Lösung zu finden. Sie bietet aber ebenso Schulungen für Multiplikatoren an und Vernetzung regionaler Akteure. Sie organisiert auch Infoaktionen für migrantische Arbeitnehmer*innen in verschiedenen Branchen, wie Landwirtschat oder Transport. Gefördert wird die Fachstelle durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg.

Die Fachstelle berät in polnischer, deutscher, englischer, russischer, französischer Sprache, in Arabisch und.

Gleichzeitig bietet ihr Erfahrungsschatz Möglichkeiten der Beratung für die Brandenburger Landespolitik.

Wie verhält es sich nun bei den polnischen Migrant*innen und guter Arbeit im Sinne der Fachstelle? Naturgemäß wenden sich nur Menschen an die Fachstelle, die Probleme haben. Insofern besteht in der Fachstelle keine Übersicht über die insgesamte Lage der polnischen Migrantinnen und Migranten.  Jedoch ist klar festzustellen, dass manche Arbeitgeber jedes Mittel nutzen, um Geld zu sparen. Dazu nutzen sie die häufig nicht ausreichende Kenntnis der deutschen Sprache bei migrantischen Kolleg*innen, aber auch ihre Unkenntnis der rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland aus. Und das passiert unabhängig von der Herkunft der MigrantInnen.

Hier helfen dann Joanna Hubert und Magdalena Stawiana weiter. Der Stellenansatz ist gering, wenn man bedenkt, dass Polinnen und Polen die größte  Einwanderergruppe aus dem europäischen Raum in Brandenburg ist.

Zu bedenken ist, dass sich nur Migrant*innen an sie wenden, die davon Kenntnis haben. So werden viele Anfragen erst dort gestellt, wenn die beiden die Flyer der Fachstelle mit Informationen verteilt haben. Überall im Land Brandenburg können sie nicht immer gleich präsent sein.

Konstatieren kann man, dass die Fachstelle ein sehr guter Ansatz ist, der eigentlich ausgebaut werden müsste – und zwar dringend. Denn, so ergaben damals die Gespräche mit dem Polnischen Sozialrat in Berlin: Wo die Beratung für ein Problem erfolgt, erkennt man schnell, dass noch viele andere Probleme vorhanden sind, die dringend gelöst werden müssten. Das Projekt Migration und Gute Arbeit Brandenburg berät und betreut jedoch nur arbeits- und sozialrechtliche Fragen– und die zweiten nur in bestimmten Fällen. Andere Probleme müssen sie ausblenden und an andere Stellen verweisen.

Ein Fazit

Wird den Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt nicht umfassend frühzeitig begegnet, können diese sich zu größeren Problemen entwickeln, mit der dann die hiesige Gesellschaft umgehen muss. Die Fachstelle leistet viel, ist aber, was das Personal anbetrifft, nicht ausreichend aufgestellt, um alle migrantischen Arbeitnehmer*innen zu erreichen und arbeitsrechtlich zu beraten. Hier vergibt sich das Land, trotz des positiven Ansatzes, eine Chance der Integration vieler Migrant*innen, auch diesen aus unserem Nachbarland Polen.

Informationen zum Projekt und seiner Beratungsmöglichkeiten kann man finden unter: http://www.berlin.arbeitundleben.de/migration-und-gute-arbeit/fachstelle-migration-und-gute-arbeit-brandenburg.html

Christian Schmidt (Vorsitzender GdpN-Sąsiedzi e.V.) / Jarosław Górski (stellvertretender GdpN-Sąsiedzi e.V.)

 

Deutsch-polnische Gespräche am 9. Oktober in Potsdam

Fliegender Holländer

Anstelle des Journalisten Jacek Lepiarz, der leider absagen musste, begrüßen wir am 9. Oktober Patryk Szostak. Patryk Szostak ist gerade Pressesprecher des Pilecki-Instituts in Berlin geworden.
Vorher war er aber am Warschauer Institut Wolności / Institut der Freiheit (einem eher konservativen Think Tank) tätig.
Aufgewachsen im Westen Deutschlands hat er Land, Leute und Politik kennengelernt. Mit 16 Jahren zog seine Familie mit ihm nach Polen.
Später studierte Patryk Szostak Politikwissenschaften, Philosophie und Wirtschaft in Breslau und in Wales (England).
Durch seine analytische Brille wollen wir auf die deutsche und polnische Gesellschaft und Politik schauen.

Es wird also ein spannender Abend, zu dem wir herzlich einladen, zum Zuhören und Mitdiskutieren.

Wann: 09.10.2020, 19 Uhr
Wo: Restaurant „Zum Fliegenden Holländer“, Benkertstr. 5, 14467 Potsdam (im Herzen des Holländerviertels)

 

Menschen und ihre Perspektiven – Ein Ausflug nach Łódź

Blick auf die ul. Piotrkowska

Wie in jedem Jahr organisierte die GdpN-Sąsiedzi einen Ausflug in das zentralpolnische Łódź (Lodsch, gesprochen: Wuhtsch). Jeder kennt den Namen dieser drittgrößten polnischen Stadt, und doch ist sie immer noch eine Art Geheimtipp. Und so verwunderte es auch nicht, dass von den vierzehn Mitreisenden die Mehrheit noch niemals dort war.

Der Wochenendausflug vom 12. – 15. September 2019 hinterließ einen bleibenden Eindruck von der Schönheit und der Vielfältigkeit der Stadt. Niemand, auch nicht die Mitreisenden mit polnischen Wurzeln, hätte gedacht, wie interessant diese Stadt mit ihrer Fülle an historischen, zum großen Teil bereits sorgsam restaurierten Bauten ist. Aber auch moderne Architektur und fantasievolle Fassadenmalereien lassen sich in Łódź immer wieder bewundern. Wenn die Sąsiedzi (Nachbarn) reisen, dann steht allerdings der Kontakt zu Menschen und ihren Perspektiven im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Die touristische Seite der Stadt, so sehenswert diese auch sein mag, ist da eher ein Nebenaspekt.
In diesem Jahr nun hatten wir wieder ein ganz besonderes Programm mit ungewöhnlichen Perspektiven.

Der Freitag war dem Austausch mit den Menschen gewidmet, die in zwei nicht nur für die Stadt wichtigen Einrichtungen tätig sind. Am Vormittag besuchten wir die Bereitschaftspolizei (Oddział Prewencji Policji / OPP) in Łódź. Aneta Sobieraj von der Pressestelle der KWP (Wojewodschaftskommandantur, vergleichbar mit einem Landespolizeipräsidium) und Marek Włodarczyk von der OPP, waren unsere Gastgeber. Marek Włodarczyk. vermittelte uns in seinem Vortrag einen interessanten Überblick über die Arbeit der dortigen Bereitschaftspolizei. Er erläuterte ihre Aufgaben und benannte auch die Herausforderungen, die z.B. durch aggressiv auftretende Pseudo-Fussballfans entstehen.

Anschließend durften wir auf dem Außengelände die Ausrüstung und die Technik der Polizei betrachten. Das waren Einblicke in die Arbeit einer Polizei, die man dieser anschaulichen Form nur äußerst selten bekommen kann. Die Reisenden bestaunten die Schusswaffen, die Gummigeschosse, aber auch die Wasserwerfer. Nicht minder interessant war eine kurze Übung, die uns die Einsatztaktik während einer gewalttätigen Demonstration präsentierte.

Alle Besucher waren sehr beeindruckt von der Professionalität und der modernen Technik, die kaum jemand so erwartet hatte. Auch die beiden Begleiter, Aneta Sobieraj und Marek Włodarczyk, überzeugten durch ihre sympathische, professionelle und offene Art, die hinter die Kulissen einer für die meisten unbekannten Welt blicken ließ.

Am Nachmittag fuhren wir dann zu der Firma Schrag Polska Sp. z.o.o, die seit 1999 in Polen an diesem Standort existiert. Die Firma produziert Blechprofile für den Baustoffmarkt. Tadeusz Zielke, der Geschäftsführer, nahm sich die Zeit und informierte uns persönlich über die Historie der Firma. Diese stammt ursprünglich aus Deutschland, wird jedoch in Polen von einem rein polnischen Leitungsteam geführt, das in seinen Entscheidungen autonom ist. Sehr erfrischend vermittelte Herr Zielke uns die Herausforderungen seiner Firma am Markt, die den Vergleich mit deutschen Firmen nicht scheuen muss. Im Gegenteil, die Firmenphilosophie ist beispielgebend. Der Umgangston wird durch das Ziel bestimmt, zufriedene Mitarbeiter zu haben, die sich fair behandelt fühlen und sich der Firma verbunden wissen. Daher werden die Mitarbeiter, wo es geht, gefördert. Sie können sich innerhalb der Firma weiter qualifizieren und so sogar ein Studium absolvieren. Diese Art des Umgangs soll sich nicht nur günstig auf die Firma und ihre Mitarbeiter auswirken, sondern auch die Gesellschaft insgesamt positiv beeinflussen. Ein Rundgang durch die Firma und Erläuterungen zu der Produktion schlossen den rund dreistündigen Besuch ab.

Der Samstag war durch eine Stadtführung aus der Perspektive der jungen Leute geprägt. Magdalena Grzybowska, Doktorandin der Germanistik, führte uns nachmittags durch ‚ihr‘ Łódż. Sie zeigte uns Interessantes, wozu auch ihre Wirkungsstätte, die Universität, zählt. Ein unerwartetes Highlight auf dieser Stadttour war der Besuch der kultigen Szenekneipe Niebostan, die äußerst kreativ eingerichtet ist und gerne und zahlreich zum Feiern und Chillen angesteuert wird.

Bevor wir danach unser Hotel „Stare Kino“ in der ul. Piotrkowska aufsuchten, machten wir noch Halt im Restaurant „Anatewka“. Dieses, zumindest vom Stil her, jüdische Restaurant bot eine tolle, traditionelle Küche und lieferte damit einen guten Ausklang der Reise.

Wie immer, wenn wir unterwegs sind, blieb Zeit, die Stadt noch etwas selbst zu erkunden und spannende Ziele für eine spätere individuelle Reise auszuwählen. Bisher noch unentdeckte Sehenswürdigkeiten für eine weitere Fahrt gibt es auf jeden Fall reichlich!

Christian Schmidt / Renate Rode

Deutsch-polnische Gespräche in Potsdam am 5. September 2019

Fliegender Holländer

Am 1. September 1939 überfiel Deutschland Polen. Der Beginn eines Vernichtungs- und später Weltkrieges. Den 80. Jahrestag dieses Ereignisses nehmen wir zum Anlass und befassen uns mit dem Überfall und der deutschen Besatzungszeit.
Zu Gast ist Roland Borchers. Der studierte Polonist, Geschichts- und Politikwissenschaftler lehrte am Osteuropa-Institut der FU Berlin  u.a. polnische Geschichte und Zweiter Weltkrieg in Polen. Er arbeitet zur Zeit bei der Berliner Erinnerungsstätte Topographie des Terrors und befasst sich mit dem Thema Zwangsarbeit.

Wo? Restaurant „Zum fliegenden Holländer“, Potsdam, Benkertstr. 5 (Zentrum des Holländerviertels)

Wann? 05.09.2019, 19 Uhr

Seien Sie herzlich eingeladen zum Zuhören und Mitdiskutieren.

 

Trauer um Lars Büchner

Eine unfassbare Nachricht erreichte uns: Lars Büchner wurde Opfer tragischer Umstände und verstarb am 27. Juni 2019.
Lars war nicht nur durch und durch Mitglied der SPD, er war auch dem deutsch-polnischen Verhältnis mindestens ebenso verbunden.

Bereits kurz nach Gründung der GdpN-Sąsiedzi trat er 2013  dem Verein bei. Er war begeistert von dem was wir wollten und taten. Lars unterstütze den Verein, wie es ihm möglich war.

Seine Lebenswege verschlugen ihn später nach Braunschweig, wo er mit seiner Partnerin und seinem Kind lebte.

Lars Büchner verstarb mit jungen 43 Jahren. Wir trauern um Lars und sind in Gedanken bei seiner jungen Familie.

 

Im Namen des Vorstandes

Christian Schmidt
– Vorsitzender –

Deutsch-polnische Gespräche in Potsdam am 6. Juni

Die Polizeien Polens und Deutschlands arbeiten schon lange gut zusammen. Der deutsch-polnische Polizeivertrag ist einer der besten Verträge mit einem Nachbarstaat, sagen Experten.
Zu Gast ist der Verbindungsbeamte der Polnischen Polizei und 1. Botschaftsrat, mł. insp. Wiesław Gom.

Wir laden herzlich ein, mit einen Blick auf diese besondere Facette des deutsch-polnischen Miteinanders zu werfen.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Es stehen nur begrenzt Plätze zur Verfügung.

Ort: Café Cecilie, Benkertstr. 16, 14482 Potsdam
(https://goo.gl/maps/Ar7xRmQLHj3Tj6oA8)

Zeit: 06.06.2019, 19 Uhr

 

Ausflug nach Warschau – Auf den Spuren von Prof. Władysław Bartoszewski

+++Aktualisierung: siehe unten+++ In diesem Jahr laden wir wieder herzlich ein zur einem Ausflug nach Warschau. Wie bei uns üblich verreisen wir nach Polen, um Polen und die Polen besser kennenzulernen.
Dieses Mal ist ein thematischer Schwerpunkt der polnisch-deutsche Brückenbauer, Prof. Władysław Bartoszewski.

Wir gehen auf die Warschauer Spuren von Prof. Bartoszewski. Geführt werden wir von Marcin Barcz, dem ehemaligen Assistenten Bartoszewskis, der uns sehr kundig über die Person und das Wirken der beeindruckenden Persönlichkeit erzählen wird. Wer sich schon vorab etwas über Prof. Bartoszewski informieren möchte, der kann sich hier https://www.youtube.com/watch?v=tvyB7YaErz4 den kleinen Film der Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen ansehen.

Eingeladen sind wir aber auch in die deutschen Botschaft. Dort treffen wir uns mit der Verbindungsbeamtin der Bundespolizei. Was eine Verbindungsbeamtin macht und wie sie Polen und Warschau wahrnimmt, darüber werden wir uns unterhalten.

Auf dem Plan stehen weiterhin ein Besuch des Stadtteils Praga. Beabsichtigt sind zudem noch ein oder zwei Gespräche mit Warschauern, so zum Beispiel mit Patryk Szostak vom Institut der Freiheit, eine Think Tank. Lassen Sie sich überraschen!
Es bleibt natürlich auch noch Zeit, um die Stadt allein oder in einer Gruppe zu entdecken und Lust auf einen nächsten Besuch zu bekommen.

Unsere Reisen sind ein Angebot, das eher einen privaten Charakter und den damit verbundenen Charme hat. Häufig nehmen auch Polinnen und Polen teil.
Touristische Reisen können andere besser. Wir bieten also keinen Rund-um-Service, aber dafür genug Raum, selbst zu gestalten.
Wir bieten an, die Bahntickets zu organisieren, so dass der Weg nach Warschau schon zum Kennenlernen genutzt werden kann. Wir empfehlen zur Übernachtung das Hotel Gromada, plac powstańców. Es ist ein Mittelklasse-Hotel und sehr gut gelegen.

Eckdaten vor Ort:

27.06.2019, 18 Uhr, Instytut Wolności (Institut der Freiheit), danach Abendessen mit dem Leiter und Mitarbeitern des Instituts.

Freitag 11 Uhr – Treffen in der deutschen Botschaft
13 Uhr – Auf den Spuren von Prof. Bartoszewski (u.a.                           Justizministerium)

Am Samstag, ab 11:30 Uhr,  geht es durch Praga. Details, auch zu den genannten Gesprächen, sind noch in Arbeit.

Wer sich uns vor Ort noch anschließen möchte, der kann sich gerne noch unter christian.schmidt@gdpn-sasiedzi.org melden.  

Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.

Deutsch-polnische Gespräche am 2. Mai 2019

Auch wenn uns sicher die Brückentage Konkurrenz machen werden, so haben wir doch einen so interessantes Thema, bei dem es sich lohnt, vorbeizukommen, zuzuhören und mitdiskutieren:

Wissen, Werte, (guter) Wille ?

Es ist nicht alles schlecht im deutsch-polnischen Verhältnis,

aber manches könnte besser sein –

Überlegungen zu konkreten Wegen aus der „Krise“ aus kulturwissenschaftlicher und gesellschaftspolitischer Sicht.

Zu Gast ist Prof. Stephan Wolting. Stephan Wolting ist Lehrstuhlleiter Interkulturelle Kommunikation am Institut für Angewandte Linguistik der Adam-Mickiewicz-Universität Poznań.

Er wird in seinem Vortrag dazu auch das Attentat auf Paweł Adamowicz in Danzig eingehen, die hate speeches im Netz und die politisch aufgeladene Situation thematisieren.

Wir freuen uns darauf und laden herzlich ein.

Ort: Café Cecilie, Benkertstr. 16, 14467 Potsdam (Holländerviertel)

Zeit: 02.05.2019, 19 Uhr

Die Veranstaltung ist öffentlich. Es stehen nur begrenzte Plätze zur Verfügung.

Neuer Vorstand der GdpN-Sąsiedzi gewählt

Am 16. März 2019 wählte die Mitgliedervollversammlung der Gesellschaft für deutsch-polnischer Nachbarschaft – Sąsiedzi e.V. einen neuen Vorstand und veränderte die Satzung.
Der neue Vorstand ist nunmehr nicht ganz so neu, aber doch mit neuen Köpfen ergänzt.

Während der bisherige Schatzmeister, Matthias Horn, sein Amt an Monika Wehner abgab, bleibt er dennoch dem Vorstand als Beisitzer erhalten. Im Rahmen der Wahlvorbereitungen zeigten sich zwei weitere Interessenten an der Vorstandsarbeit. Wilmar Thiemann und das langjährige Mitglied, Henry Perschke, stellten sich der Wahl und wurden einstimmig gewählt.

Damit haben wir einen erweiterten Kreis von Vorstandsmitgliedern.

Als Vorstandsvorsitzender wiedergewählt wurde Christian Schmidt. Ebenso konnte sich sein Stellvertreter, Jarosław Górski, über die einstimmige Wiederwahl freuen.

Als wesentliche Punkte für die künftige Arbeit nannte Christian Schmidt die Festigung der Mitgliedschaft und deren Weiterentwicklung, aber auch die Unterstützung der Arbeit der in Polen lebenden Mitglieder.

Der neue Vorstand:

Christian Schmidt – Vorsitzender
Jarosław Górski – stellvertretender Vorsitzender
Monika Wehner – Schatzmeisterin
Zbigniew Barbaś – Beisitzer (Pozna?)
Matthias Horn – Beisitzer
Wilmar Thiemann – Beisitzer
Henry Perschke – Beisitzer